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Du kannst diese Aktie billiger kaufen als Buffett

Foto: Pixabay, undulatus

Das vorletzte Wochenende hat die Investoren die Sorgen um China vergessen lassen (zumindest vorläufig) und die Aktien stiegen wieder. Der Dow Jones Industrial Average und der S&P 500 waren 1,74% und 1,59% im Plus.

Quelle: Phillips 66

Quelle: Phillips 66

Am Ende des letzten Monats habe ich in dieser Kolumne geschrieben, dass Berkshire Hathaway eine große Menge Aktien von Phillips 66 erworben hatte. Das Unternehmen ist der größte unabhängige Betreiber von Raffinerien. Bei dem Kauf wurden 10% der im Umlauf befindlichen Aktien erworben. Aufgrund der Größe der Transaktion sieht es eher wie eine Investition von Buffett selbst aus und nicht wie die, einer seiner beiden Investmentmanager, die für ihn arbeiten.

Welchen Preis hat das Orakel von Omaha für die 50,5 Millionen Aktien bezahlt, die es seit dem Beginn des zweiten Quartals erworben hatte? Diese Zahl ist für viele von Interesse, die selbst darüber nachdenken, die Aktie zu kaufen oder die sie schon besitzen.

Da ich gerade keinen Zugang zu Bloombergs VWAP-Funktion habe, wo ich einen volumengewichteten Durchschnittspreis der Aktie (VWAP) in einer bestimmten Periode erhalten könnte (dies entspricht dem gewichteten Durchschnittspreis aller Kaufaktivitäten in einer bestimmten Zeit), habe ich einen etwas anderen Ansatz gewählt. Anstatt den Durchschnitt aller Aktivitäten zu ermitteln, habe ich den Tiefstwert jedes Tages der Periode vom 1. April bis 28. August herangezogen. Das Ergebnis: 78,88 USD. Diese Zahl ist daher der Mindestwert des Durchschnittspreises, den Buffett für diese 50,5 Millionen Aktien (diese entsprechen 87% seiner Gesamtposition am 28.08.) bezahlt hat.

Aktien von Phillips 66 wurden am 08.09 zu 78,55 USD gehandelt. Es könnte daher sein, dass du die Aktien nun unter dem Preis bekommst, den Buffett bezahlen musste. Ich sage jedoch nicht, dass dies ein ausreichender Grund ist, auch tatsächlich zu kaufen. Jeder, der einzelne Aktien kauft, ist gut beraten, eine eigene Analyse vor der Investition durchzuführen.

Nichtsdestotrotz zeigt diese Beobachtung, dass die Chancen gutstehen, dass Phillips 66 gegenwärtig zu einem exzellenten Preis gehandelt wird. Obwohl Buffett nicht unfehlbar ist, ist seine Trefferquote sehr hoch.

Ein Artikel aus dem Jahre 2008, der die Gewinne des Anteilsportfolios von Berkshire von 1976 bis 2006 analysiert kam zu diesem Ergebnis:

Der Markt scheint auf die Neuigkeiten von Aktieninvestitionen durch Berkshire zu unterreagieren. Ein hypothetisches Portfolio, welches die Investitionen zu Beginn des folgenden Monats nach der Offenlegung nachahmt, macht einen signifikant überdurchschnittlichen Gewinn von 10,75% über dem S&P 500.

Am 31. August, dem ersten Handelstag nach der Offenlegung des Kaufs der Phillips 66-Aktien, stieg die Aktie um 2,4% auf 79,08 (Der S&P Energy Index stieg um 1,1% an diesem Tag). Ich vermute, dass auch dieses Mal die Marktreaktion zu schwach ausgefallen ist.

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Dieser Artikel wurde von Alex Durmortier auf Englisch verfasst und am 08.09.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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