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3 super Ölaktien: Royal Dutch Shell, Cape und Amec Foster Wheeler

Foto: Pixabay, Raw2Jpeg

Da der Ölpreis nur kaum zu steigen scheint, haben sich viele Investoren aus der Ölbranche zurückgezogen. Es gibt zwar die reale Gefahr, dass die Nachfrage nach dem schwarzen Gold weiter fallen wird, besonders wenn das Wachstum in China ins Stocken gerät. Aber auf lange Sicht ist der Ölpreis in Höhe von 50 USD einfach nicht nachhaltig und es ist wahrscheinlich, dass er steigt.

Daher scheint es sinnvoll, eine Position im Ölsektor aufzubauen. Allerdings hast du dabei verschiedene Möglichkeiten. Entweder kaufst du einen Prospektor, einen Förderer oder ein Unternehmen, welches Dienstleistungen anbietet. In der Realität sind die Bewertungen dieser Unternehmen stark von dem Ölpreis abhängig. Je höher der Preis, desto besser ist die Stimmung der Investoren. Außerdem werden neue Lagerstätten wirtschaftlich attraktiver dank höherer Margen. Dadurch wird mehr investiert und es profitieren die Dienstleister davon. Trotzdem ist es sinnvoll, das Risiko auf verschiedene Unternehmensarten zu verteilen, da diese unterschiedliche Risiko/ Gewinn-Chancen bieten.

Ein Beispiel ist der Energieserviceanbieter Cape (WKN:A1JAZ3). Dieser hat gute Ergebnisse und wurde nicht so hart von dem niedrigeren Ölpreis getroffen wie seine Konkurrenten. Genau genommen wird erwartet, dass er dieses einen Gewinnrückgang von 11% zu verzeichnen hat. Im kommenden Jahr sollen es 1% sein. In Anbetracht der furchtbaren Situation hinsichtlich Investitionen ist dies ein ausgezeichnetes Ergebnis.

Darüber hinaus wird Cape zu einer sehr ansprechenden Bewertung gehandelt. Sein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) beträgt nur 9,1, was noch viel Platz nach oben erwarten lässt. Gleichzeitig bedeutet eine so niedrige Bewertung, dass es nicht so sehr nach unten gehen kann, da Cape eine große Sicherheitsmarge zu scheinen hat. Mit einer Dividendenrendite von 5,8% spielt es in der oberen Liga der Einkommensaktien.

In einer ähnlichen Situation befindet sich der Öldienstleister Amec Foster Wheeler (WKN:870306). Es wird erwartet, dass das Unternehmen in diesem Jahr einen Gewinnrückgang von 13% verkraften muss, aber schon im kommenden Jahr soll er um 4% wachsen. Damit könnte sich die Einstellung der Investoren drehen und der 30%ige Sturz der Aktie in einen Anstieg verwandelt werden. Dies wird besonders dadurch unterstützt, dass Amec Foster Wheeler zu einem KGV von nur 10,9 gehandelt wird und eine Rendite von 5,5% verspricht. Die Dividende wird mit dem 1,7-Fachen des Gewinns gedeckt.

Shell (WKN:A0D94M) wurde von dem Ölpreissturz deutlich härter getroffen. Dies liegt zum Teil daran, dass seine Gewinne noch stärker vom Preis des Öls abhängen. Es wird erwartet, dass der Gewinn dieses Jahr um 32% fällt. Dies ist natürlich enttäuschend und auch der Hauptgrund, warum die Aktien von Shell so schlecht liefen und seit Jahresbeginn um 28% gefallen sind.

Allerdings wird erwartet, dass Shell bereits im kommenden Jahr ein zweistelliges Gewinnwachstum hinlegen wird. Das erwartete KGV von 12 scheint daher noch deutliche Zuwächse zuzulassen. Während andere Ölproduzenten mit ihren Finanzen zu kämpfen haben und deren Investoren Sorgenfalten deswegen bekommen, hat Shell eine sehr starke Bilanz, die es dem Unternehmen erlaubt, den gegenwärtig niedrigen Ölpreis auszuhalten. Daher scheint es eine gute Idee, Shell, Amec Foster Wheeler und Cape heute zu kaufen.

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Dieser Artikel wurde von Peter Stephens auf Englisch verfasst und am 08.09.2015 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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