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7 Geldtricks, die die Reichen dir verheimlichen wollen

Foto: Matt Koppenheffer

Wenn du einen Vermögensberater fragst, dann wirst du zu hören bekommen, dass das Geheimnis wie man reich wird, gar kein Geheimnis ist: Hart arbeiten, bescheiden leben, jeden Cent sparen. Die Ultrareichen des Landes würden da aber vielleicht widersprechen.

Ein bescheidener Lebensstil ist keine Schande – sogar Warren Buffett begnügt sich mit Einfachem. Wenn du aber reich werden willst, solltest du diese sieben Geheimnisse kennen, die die „One-Percenter“ nur ungern verraten wissen.

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1 Einkommen ist nicht alles

Wenn du eifrig Karriere im Unternehmen machst, wirst du irgendwann an die Decke deines Einkommenspotenzials stoßen. Reiche Menschen wissen, dass das Geld selber für einen arbeiten muss – und nicht andersherum. Der Bestseller-Autor Robert Kiyosaki hat in seinem Buch „Rich Dad, Poor Dad“ die gesamte Philosophie um diese Erkenntnis herumgebaut.

Das gelingt am besten, indem man Einkommen aus passiven, und nicht aktiven, Quellen bezieht. Darunter fallen Dividenden, Mieteinnahmen, Gewinne aus einem Unternehmen, mit dessen Tagesgeschäft du nicht betraut bist – gerne auch Tantiemen aus kreativer Tätigkeit oder Erfindungen.

2 Vertraue auf Zeit, nicht auf Timing

Wenn der jüngste Crash des Dow Jones etwas bewiesen hat, dann dass niemand voraussagen kann, was die Märkte morgen vorhaben. Dieser Tatsache sind die Reichen sich bewusst und fangen erst gar nicht als Daytrader an.

„Beim Investieren ist die Zeit wichtiger als das Timing“, sagt Peter Lararoff, ein Finanzplaner, der für Plancorp Accounts ab 10 Millionen USD aufwärts betreut. „Ein Großteil der Bevölkerung glaubt, dass man die Bewegungen des Markts abzupassen hätte, um reich zu werden. Die Wohlhabenden aber verstehen, dass Zeit und Zinsen und Zinseszinsen die wichtigsten Faktoren beim Vermögensaufbau sind.“

Obwohl es intuitiv vielleicht keinen Sinn ergibt, so sind doch Investoren, die einfach lange halten, erfolgreicher, weil sie die Fluktuationen des Markts einfach ignorieren.

3 Schreib es auf

Der Unterschied zwischen eine Idee haben und sie aufzuschreiben kann den Unterschied zwischen Normalos und riesig Erfolgreichen machen. Und wenn du Erfolg mit Reichtum gleichsetzt, dann wäre es an der Zeit, deine Ziele aufzuschreiben, ganz gleich ob groß oder klein.

Thomas Corley, Autor von „Rich Habits“, schrieb, dass 67% der Reichen, die er für das Buch interviewte, angaben, ihre Ziele aufzuschreiben, 81% haben sogar eine To-Do-Liste. Wenn du also Millionär werden willst, dann schreib deine Ziele zusammen mit einem Schlachtplan zur Umsetzung auf.

4 Wert und Kosten verstehen

Justin J. Kumar zufolge, Senior Portfolio Manager bei Arlington Capital Management: „Der Wohlhabende hat drei beste Freunde: den Anwalt, den Steuerberaten und den Ratgeber. Wohlhabende versuchen immer, das Gesetz und die Steuer zu ihrem Vorteil zu gebrauchen, vor allem über mehrere Generationen, und sie scheuen sich nicht, dieses Geld im Vornherein zu investieren, um gute Antworten zu bekommen.“

Kumar beschreibt, wie die Mittelklasse solche Ausgaben scheut. „Reiche schätzen Wert vor Kosten“, sagt Kumar, „und sind immer vorsichtig in ihren Entscheidungen.“

5 Iss daheim

Menschen, die sich um ihre Ausgaben Sorgen machen, stellen sich nicht oft in die Schlange bei Starbucks. Reiche hingegen gönnen sich diese kleinen Freuden des Alltags ohne schlechtes Gewissen. Sie gehen Sparen aus der Vogelperspektive an.

Autor Paul Sullivan und Brad Klontz, Psychologe, haben eine Studie durchgeführt, wo sie die Ausgaben der oberen 1% mit denen der oberen 5% verglichen. Das obere 1% der Reichen gab 30% weniger Geld für auswärts Essen aus und steckte es stattdessen in die Altersvorsorge. „Und das, also viel mehr als nur ein Kaffee bei Starbucks, macht den Unterschied“, schrieb Sullivan in Fortune.

6 Sei dein eigener Chef

Angestellte arbeiten, um ihre Chefs reich zu machen. Wenn du also richtig reich werden willst, musst du vielleicht dein eigenes Unternehmen aufmachen. Forbes zufolge haben fast alle der 1.426 Menschen, die auf der Liste der Milliardäre stehen, ihr Vermögen mit einem Unternehmen gemacht, das entweder sie selber oder ein Familienmitglied gestartet hat.

„Viele Menschen der Mittelklasse nehmen an, dass es zu viel Risiko sei, ein Unternehmen zu haben“, sagt Robert Wilson, ein Finanzberater, der für CNN, NBC und CBS im TV zu sehen ist. „Reiche hingegen denken, dass es fahrlässig ist, Zeit und Einnahmen von einem Chef diktieren zu lassen, dem es völlig gleichgültig ist, ob du deine Ziele erreichst oder nicht.

7 Nutze das Geld anderer

Klingt vielleicht wie ein altes Klischee, aber „von nichts kommt nichts“ ist für Reiche die goldene Regel für Vermögensaufbau.

Der Schlüssel dabei: Das Geld anderer als Hebel für das eigene Vermögen zu nutzen.

„Zeit gegen Dollars zu tauschen ist ein sinnloses Vorhaben, vor allem weil die Technologie mehr und mehr Jobs ersetzt, die keinen absoluten Experten benötigen“, sagt Wilson. „Wenn man Geld von Banken und Investoren einsetzt und Leute anstellt, die für einen arbeiten, ist das eine erprobte Formel, um Vermögen aufzubauen – vor allem wenn man sich das Steuersystem ansieht, das Unternehmen wohlwollend bevorzugt.“

Ganz gleich, ob du für dein Unternehmen einen Fundraiser startest oder eine Immobilie verkaufst, das Geld anderer Leute kann einen immensen positiven Einfluss haben. Natürlich ist es auch riskanter, als nur auf seine eigenen Rücklagen zu setzen. Aber wenn man sich die Definition von Risiko von Warren Buffett einmal vor Augen hält, dann kommt Risiko immer davon, „dass man nicht weiß, was man tut.“

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Dieser Artikel erschien ursprünglich auf GOBankingRates.com und am 5.9.2015 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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