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Warum Bombardier eine bessere Investition als jeder Ölproduzent ist

Foto: Bombardier

In Zeiten, in denen der Ölpreis weiter purzelt, wetten einige Investoren auf einen möglichen Wiederanstieg. Viele Produzenten fahren bei den aktuellen Preisen Verluste ein und drosseln deshalb die Produktion. Sollten die Ölunternehmen dieses Tal überwinden können, werden sich auch die Aktienkurse wieder aufrappeln. So oder so ähnlich lautet zumindest die Theorie.

Aber unter diesen Umständen gibt es sogar noch eine bessere Investitionsmöglichkeit: Bombardier (WKN:866671). Beleuchten wir diese Behauptung doch etwas näher.

Was macht Bombardier zu einer guten Ölinvestition?

Mittlerweile sollte jedem bekannt sein, dass sich Bombardiers Probleme hauptsächlich um seine CSeries drehen. Die CSeries musste Auslieferungsverzögerungen und Kostenüberschreitungen hinnehmen; und auch die Bestellungen blieben hinter den Erwartungen zurück.

Ein Grund für die mäßigen Absatzzahlen ist der niedrige Ölpreis, der der ausgezeichneten Treibstoffeffizienz der CSeries gegenüber anderen Flugzeugen den Wind aus den Segeln nimmt. Airbus und Boeing konnten durch vergünstigte Verkaufspreise ihrer Flugzeuge die CSeries aufgrund dieser Umstände noch auf Distanz halten. Es ist kein Zufall, dass die letzte Bestellung für die CSeries bei Bombardier einging, als der Barrel-Preis bei 95 USD lag.

Wenn der Ölpreis wieder steigt, wird Bombardier davon immens profitieren. Bombardier befindet sich also in der gleichen Lage wie die Ölproduzenten.

Warum ist Bombardier aber eine bessere Investitionsmöglichkeit als die Ölproduzenten?

Trotz des jüngsten Absturzes machen Energie-Aktien immer noch etwa 20 % des S&P/TSX Composite Index aus. Und aus diesem Grund müssen viele Portfoliomanager zumindest einige Energie-Aktien halten; auch wenn sie das nicht unbedingt wollen.

Konsequenterweise werden Energie-Aktien nicht so schnell verhökert, wie sie es eigentlich müssten. Dies hält ihre Kurse aufrecht und dadurch spiegelt sich in der Bewertung vieler Energie-Aktien bereits ein kräftiges Aufrappeln des Ölpreises wieder.

Natürlich ist dies bei Bombardier absolut nicht der Fall. Portfolioverwalter haben keinerlei Verpflichtung, diese Aktie zu halten und verspüren vielleicht sogar Druck, sie zu verkaufen. Schließlich fällt es Portfoliomanagern heutzutage seht schwer, ihren Kunden zu erklären, weshalb sie diese Aktie noch in ihrem Portfolio halten sollten.

Ein Blick auf die nackten Zahlen

Beim Blick auf Bombardiers aktuelle Lage wird klar, dass die Anlegergemeinde jegliche Hoffnung bereits aufgegeben hat.

Zur Veranschaulichung: Das Unternehmen hat 9 Mrd. USD Schulden und Cash-Reserven in Höhe von 3 Mrd. USD. Seine Transport-Sparte könnte vermutlich für 5 Mrd. USD verkauft werden. Das Unternehmen könnte also sein Schuldenproblem mühelos in den Griff bekommen. Im Notfall könnte sogar das CSeries-Programm an einen Konkurrenten verkauft werden.

Berücksichtigt man all diese Fakten, scheint das Unternehmen weit mehr als seine derzeitige Marktbewertung von 3 Mrd. USD wert zu sein. Und mit dem neuen CEO könnte Bombardier in der Lage sein, wieder positivere Schlagzeilen zu schreiben.

Auf jeden Fall hat Bombardier viel mehr Luft nach oben als jedes Ölunternehmen. Wenn du Vertrauen in den Ölpreis hast, ist Bombardier bei seinem aktuellen Kurs eine sehr verlockende Aktie.

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The Motley Fool hält keine der erwähnten Aktien. Dieser Artikel wurde von Benjamin Sinclair auf Englisch verfasst und am 21.8.2015 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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