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3 Gründe, warum die Netflix-Aktie weiter steigen könnte

Foto: Netflix

Die Aktien von Netflix (WKN:552484) haben Anfang des Monats eine weitere Rekordhöhe erreicht, und noch ein bedeutender Analyst denkt, dass die Aktie noch höher steigen könnte.

Raymond James hat am Freitag das Preisziel für die führende Videoplattform erhöht, von 120 USD auf 140 USD. Raymond James steht damit nicht alleine da. Die Woche zuvor waren es Stifel Nicolaus und Topeka Capital Markets, die ihre Ziele auf 143 USD bzw. 161 USD nach oben korrigierten.

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Die Wall Street liebt Netflix, und die Märkte sehen es nicht anders. Obwohl man neue Höchststände erreicht hat, denken wenigstens drei Analysten, dass die Aktie nächstes Jahr noch besser dastehen könnte. Natürlich gibt es auch einige Skeptiker. Bis Ende Juli wurden 28,4 Millionen Aktien des Unternehmens leerverkauft.

Da sich die Aktie gerade in noch nicht dagewesene Höhen bewegt – am Ende des letzten Donnerstags war man im Jahr 2015 154% gestiegen –, betrachten wir doch einmal warum dieser Wall-Street-Darling sogar noch über die jüngsten nach oben korrigierten Prognosen hinaus wachsen könnte.

1. Die Menge an Content dürfte weiter wachsen

Letzten Dienstag hat Netflix verkündet, dass man mit der Comedy-Legende Christopher Guest für den exklusiv für Netflix produzierten Film Mascots zusammen arbeiten würde. Das ganze sollte ähnlich dem bisherigen Werk von Guest werden, darunter This is Spinal Tap und Best in Show, die beide Kultfilme geworden sind.

Wenn du nicht so sehr auf Fake-Dokumentationen stehst, dann ist das auch in Ordnung. Netflix will allein im nächsten Jahr 6 Milliarden USD für Content ausgeben.

Das ist wichtig, weil es Netflix von der Konkurrenz abhebt. Netflix hat weltweit 65,5 Millionen aktive Accounts, und deren Umsätze geben genügend Flexibilität, um seinen Reichtum aufzubauen. Wenn du selber Content-Produzent bist und auf der Suche nach viel Geld und dem größtmöglichen Publikum bist, dann ist Netflix wohl die beste Wahl. Die Aktien werden sich nicht wegen einzelner Serien nach oben bewegen, aber diese sind bei der Gewinnung und dem Halten von Usern essenziell, und das wiederum führt zu besseren Umsätzen für Netflix.

2. Die Durchdringung internationaler Märkte nimmt Form an

Netflix ist in den USA unumgänglich, wo es für ein Drittel aller Haushalte verfügbar ist und großen Anklang bei Serien- und Filmjunkies findet. Ein Grund für die Aufwertung durch Raymond James am Freitag war eine Umfrage unter 590 Videofans, die zeigte, dass 61% von ihnen treue Netflix-Fans sind. Das ist natürlich eine kleine Gruppe, aber es zeigt auch, dass Wachstum in Zukunft vor allem von dem gerade erst entstehenden internationalen Business zu erwarten ist.

Von den 15,5 Millionen neuen Accounts, die Netflix im vergangenen Jahr dazugewinnen konnte, kommen 9,45 Millionen von Accounts außerhalb der USA. Allerdings sind nur 35% der 65,5 Millionen Streaming-Nutzer dort zu finden. Mit den neuen Märkten in den Startlöchern – Japan geht nächsten Monat online – und bereits bestehenden Märkten, die wachsen, wird das für die Zukunft eine wichtige Geschichte für Netflix.

3. Das skalierbare Modell wird die Muskeln spielen lassen

Unter dem ambitionierten internationalen Angriff leiden die kurzfristigen Margen von Netflix. International hat man betriebsbedingt Verluste hinnehmen müssen, aber das dürfte sich ändern, sobald die Märkte reifer werden und Netflix die internationale Expansion abgeschlossen hat.

Derzeit können dies negative Stimmen nur schwer akzeptieren. Sie sehen dreistellige Einnahmen und nehmen an, dass es sich dabei um eine schlimm überpreiste Aktie handelt. Einige verstehen nicht, dass der Betrieb in den USA um Längen rentabler ist als das ganze Unternehmen zusammen. Sie verstehen nicht das Konzept der Skalierung, das es möglich macht, Deals für Content über mehr als 60 Millionen Abonnenten zu verteilen.

Die Zweifel an Netflix’ Zukunft haben dafür gesorgt, dass die Aktie zum Top-Performer im S&P 500 im Jahr 2013 wurde, und es sieht ganz danach aus, dass es diesen Titel auch wieder im Jahr 2015 inne haben könnte. Das Geschäftsmodell, die wirtschaftliche Solidität und die Aussichten sind allesamt besser, als du vielleicht annimmst.

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The Motley Fool empfiehlt und besitzt Aktien von Netflix. Dieser Artikel von Rick Munarriz erschien am 16.8.2015 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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