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10 Dinge, die du von Sherlock Holmes lernen kannst

Foto: Geograph.org.uk, Mike Quinn

Ich habe das Buch A Few Lessons from Sherlock Holmes von Peter Bevlin gelesen. Es ist wirklich lustig zu lesen und enthält eine Sammlung von Zitaten aus Holmes-Geschichten die voller Weisheiten und Lektionen für das Leben sind.

Hier sind zehn Dinge, die ich beim Lesen des Buchs gelernt habe (alles sind Übersetzungen von Zitaten direkt aus dem Buch).

1. Gehe Probleme an, ohne auf deine Erinnerungen zurückzugreifen:

Wir gingen den Fall an … komplett ohne Erinnerungen, was immer ein Vorteil ist. Wir hatten keine Theorien aufgestellt. Wir waren einfach nur da, um zu beobachten und Schlussfolgerungen aus unseren Beobachtungen zu ziehen. … Ich habe noch nicht alle meine Fakten zusammen, aber ich glaube nicht, dass es noch unüberwindbare Schwierigkeiten gibt. Trotzdem, es ist ein Fehler vor deinen Tatsachen zu argumentieren. Du wirst dich dabei erwischen, sie gleichgültig zu verbiegen, damit sie zu deinen Theorien passen. … Es ist ein großer Fehler, Theorien aufzustellen, bevor man Fakten hat. Man beginnt Fakten gleichgültig so zu verdrehen, dass sie zu den Theorien passen, anstatt Theorien so anzupassen, dass sie mit den Fakten vereinbar sind.

2. Wähle einen interdisziplinären Lernansatz:

Viele Ideen über eine ganze Reihe von Disziplinen hinweg zu berücksichtigen verleiht uns eine Perspektive und hilft uns, das große Ganze oder viele Aspekte eines Problems zu untersuchen. Eine Breite Sichtweise… ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Berufs. Das Zusammenspiel von Ideen und die schräge Verwendung von Wissen sind oft außergewöhnlich reizvoll. … Deine Ideen müssen so umfassend sein wie die Natur, wenn sie die Natur interpretieren sollen. Menschen sind Spezialisten, aber ihre Spezialität ist die Allwissenheit.

3. Sei selektiv bei dem, was du glaubst:

Ich betrachte das menschliche Gehirn als einen kleinen, leeren Dachboden, den jeder mit Möbeln seiner Wahl ausstattet. Ein Narr stellt all das Gerümpel herein, das ihm über den Weg läuft, so dass das für ihn möglicherweise nützliche Wissen verdrängt wird, oder im besten Fall vermischt wird mit vielen anderen Dingen, die er nur mit Schwierigkeiten zu fassen bekommt. … Der geschickte Handwerker hingegen ist sehr gewissenhaft, wenn es darum geht was er in sein Gehirn-Dachstuhl stellt. Er wird nichts als das haben, was ihm bei seiner Arbeit hilft, und davon eine große Auswahl und in einer perfekten Ordnung. Es ist ein Fehler zu denken, dass das kleine Zimmer elastische Wände hat und sich beliebig ausdehnen kann. Es wird garantiert die Zeit kommen, zu der du für jedes zusätzliche Wissen etwas vergessen wirst, das du vorher wusstest. Es ist daher von höchster Bedeutung, dass du nicht zulässt, dass nutzlose Fakten die nützlichen herausdrängen.

4. Es ist so verlockend, sich selbst zu täuschen:

Das größtmögliche Zeichen eines schlecht regulierten Verstands ist, Dinge zu glauben weil man es gerne so hätte, dass sie so sind.

5. Stell sicher, dass du dich nicht von deinen Entdeckungen blenden lässt:

Aber manche von uns fühlen sich zu sehr von den Gedanken an seltene Dinge angezogen und vergessen dabei das Gesetz des Durchschnitts bei der Diagnose. Es gibt einen Menschen, der sehr stolz darauf ist, in einigen Fällen eine seltene Unterleibserkrankung diagnostiziert zu haben. Da er diese Diagnose aber für einige Jahre in jedem Fall von unklaren Unterleibsbeschwerden gemacht hat, lag er natürlich fast immer falsch und man muss ihm nicht unbedingt viel Anerkennung dafür schenken.

6. Wissen und Bildung können nach hinten losgehen:

Wenn ein Mensch besonderes Wissen und besondere Kräfte hat wie die meinigen, dann könnte ihn das eher dazu verleiten, komplexe Erklärungen für etwas zu finden, für das es einfache Erklärungen gibt.

7. Du musst deine eigenen Ideen zähmen und filtern:

Ohne bedachte Ideen kann nichts erreicht werden; du musst nur die Weisheit haben ihre Schlussfolgerungen nicht zu akzeptieren, wenn sie über das hinausgehen, was Experimente bestätigen.

8. Einfache Probleme können die am schwierigsten zu lösenden sein:

Paradoxerweise ist das ungewöhnliche Verbrechen oft einfacher zu lösen als das gewöhnliche. Ich habe dir bereits erklärt, dass das Ungewöhnliche im Normalfall mehr eine Stütze ist als ein Hindernis. … nur die eintönigen, ereignislosen Fälle sind hoffnungslos. … So wie ich das verstehe scheint es, als ob es diese einfachen Fälle sind, die so extrem schwierig zu lösen sind. Das hört sich ein wenig paradox an. Aber es ist zutiefst wahr. Singularität ist fast ausnahmslos ein Indiz. Je eigenschaftslos und banal ein Verbrechen ist, desto schwieriger ist es, es zu lösen.

9. Fakten können Überzeugungen schneller anwachsen lassen als Fähigkeiten:

Mehr Informationen sind nicht unbedingt bessere Informationen, aber sie können fälschlicherweise unsere Überzeugungen stärken. Was es nicht wert ist zu wissen, ist es nicht wert zu wissen. Ein weiser Mensch sieht so viel er muss, nicht so viel er kann.

10. Da draußen gibt’s immer noch so viel, das wir nicht wissen:

Die Welt ist voller offensichtlicher Dinge, die vielleicht niemand jemals bemerkt.

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Dieser Artikel wurde von Morgan Housel auf Englisch verfasst und wurde am 20.03.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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