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Aufgrund dieser Änderung könnte Microsoft noch eine großartige Investition sein

Foto: The Motley Fool

Dieser Artikel ist ein Auszug der 20. Juli Ausgabe des Motley Fool Newsletters, “Bilanz Ziehen”. Hier kannst du dich kostenlos für unseren Newsletter anmelden.

Bill Gates ist einer der besten, klügsten Innovatoren aller Zeit. Ich sollte dazu nicht so viel Wiederspruch hören.

Ich glaube aber, dass er auch einer der besten CEOs aller Zeit ist. Das ist nicht zu groß eines Sprungs, aber vielleicht nicht so offensichtlich als der Innovator-Anspruch.

Der Grund, der ich das über ihn sage, stammt aus wie ich über die besten Unternehmen denke. Nämlich, glaube ich dass die beste Unternehmen der Welt CEOs haben, die mit seinen Kunden besessen sind. Be-sessen.

Diese CEOs sind so mit den Kunden besessen, dass sie bloß über den Kunde nicht sprechen aufhören können. Auch wenn sie zu seinen Anleger schreiben.

Jedes Jahr – wie du wohl schon weißt – schreiben CEOs der börsennotierten Unternehmen einen Brief zu den Anleger seiner Unternehmen. Dieser Brief deckt die Events des Jahres, die finanziellen Ergebnisse des Unternehmens und die Aussichten des kommenden Jahres. Jeder CEO hat seinen eigenen Stil dafür. Einige CEOs fokussieren sich auf die Finanzeneinzelheiten. Einige schreiben gerne über die Herausforderungen des Jahres und die, was das nächste Jahr bringen könnte. Und gibt es auch CEOs dass hauptsächlich sich auf was sie für die Anleger getan haben fokussieren.

Aber einige wenige CEOs sind so begeistert über seinen Kunden und was das Unternehmen für sie erschaffen kann, dass sie darüber im Jahresbrief auch sprechen. Und es ist meine Überzeugung, dass die Unternehmen, die diese Art von Leitern haben, besser für Anleger sind.

Ich fing mit Bill Gates an, also es soll dich nicht überraschen, wenn ich sage dass Bill Gates eine dieser Art von Leitern ist.

Man muss einfach die alten Microsoft (WKN:870747) Jahresbriefen von Gates („Bill’s Letter“) lesen, um dies zu entdecken. Zum Beispiel, im 1997, fing Gates mit den folgenden an:

1997 war ein hervorragendes Jahr. Unsere Kunden verlangten, daß Microsoft Produkte entwickelt, mit denen sie die Vorteile des Internets voll nutzen können, und wir haben diese Produkte geliefert.

Diese waren die ersten zwei Sätze des Briefs. Der Kunde kommt erst.

Doch, als Steve Ballmer in der CEO-Rolle kletterte, änderte das sich. Notieren den Ton unten von 2004, was ein typischer Anfang eines Aktionärsbriefes dieser Zeit war:

Das Geschäftsjahr 2004 ist für Microsoft äußerst positiv ausgefallen. Wir konnten großes Wachstum verzeichnen und sahen mit Stolz die Entwicklung wegweisender neuer Technologien. Alle Geschäftsbereiche von Microsoft konnten den Umsatz steigern, und der Gesamtumsatz stieg um 4,65 Mrd. US-Dollar (ein Plus von 14 %) auf 36,8 Mrd. US-Dollar. Außerdem hat sich die Gewinnspanne aus Continuing Operations positiv entwickelt, insbesondere in unseren neuen Geschäftsbereichen.

Sehen den Unterschied? Nun ist der Fokus auf die finanzielle Ergebnisse und die Gewinnspanne. Wo ist der Kunde? Wer weiß… Aber, es scheint dass bei diesem Punkt der Kunde eine Dollarnote zur Microsofts Führung sehr viel ähnelt.

Vielleicht ist es dann nicht so ein Rätsel, dass Microsoft seit Gates Rücktritt einen Innovationsnachzügler wurde.

Allerdings war Microsoft unter Ballmer zwar erfolgreich. Mindestens in einiger Art und Weisen. Zwischen Geschäftsjahr 2000 (das im Juni endet) und Geschäftsjahr 2014, haben die Nettogewinne des Unternehmens mehr als verdoppelt, von 9.4 Milliarden USD bis 22.1 Milliarden USD. Nicht schlecht.

Doch, trotz diese lobenswerten Ergebnisse, fand Microsoft sich selbst im 2014 auf die Hintern der Wettbewerber wie Google und Apple starrend. Was nicht so großartig einer Sicht ist.

Vielleicht ist dieses Problem schon sich wendend. Im Februar 2014, war Satya Nadella Microsofts CEO genannt. Dieses Jahr, bot Nadella seinen ersten Jahresbrief, dessen Ton mir frisch und kunden-fokusiert schien. Vor allem, fing es anders an. Es fing mit Gedanken über Kunden an – wie er will zu „befähigt Leute, erstaunlichen Dingen zu tun“ und „befähigt weltweit jede Person und jede Organisation mehr zu tun und erzielen“.

Was bedeutet alle das für Microsoft? Vielleicht dass es bereit ist, eine neue Ära zu eintreten. Eine Ära, in der das Unternehmen ein neuen Innovationsurquell und einen erneuten Fokus auf die Kunden finden kann. Und vielleicht, eine glänzender Zukunft.

Und für uns Foolishen Anleger? Das könnte bedeuten, dass wir sehr nahe Microsofts Aktie beachten sollen.

Aber auch, könnte es einfach eine gute Erinnerung sein, wie wichtig es ist dass die Unternehmen in den wir investieren, immer erkennen dass großer, langfristiger Erfolg besonders schwierig zu finden ist, ohne die Treue, die Begeisterung und, ja, endlich das Geld, seiner Kunden.

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Matt besitzt Aktien von Apple. The Motley Fool empfiehlt Apple und Google. The Motley Fool besitzt Aktien von Apple und Google.

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