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Die fünf deutschen Unternehmen, die am meisten für Innovation ausgeben

Quelle: Pixabay

Ist Deutschland ein Innovationsführer oder nicht?

Ende letzten Jahres wurde der Global Innovation Index veröffentlicht, in dem Deutschland den 13. Platz einnahm; hinter Ländern wie Irland und Kanada.

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Mein Fool Kollege Bernd Schmid lieferte eine großartige Analyse zu den möglichen Gründen und postulierte, dass es zum einen eine angeborene Intoleranz gegenüber Risiko sein könnte und zum anderen die hohe Anzahl mittelständischer Unternehmen, die das Rückgrat der Deutschen Wirtschaft bilden. (Kleine und mittelgroße Unternehmen sind nicht unbedingt dafür bekannt, dass sie die Art Risiken eingehen, die für Innovationen oftmals notwendig sind).

Aber …

Aber was ist, wenn der Global Innovation Index falsch ist? In einer neuen Studie des Global Competitiveness Report, 2014-2015, wurde der Innovationsgrad von 144 Wirtschaftsräumen weltweit gemessen. Deutschland landete darin auf einem respektablen sechsten Platz, einen Platz hinter den USA.

Und wie du in der dritten Spalte unten sehen kannst, gibt Deutschland, gemessen in Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), laut Daten der OECD sogar mehr Geld für Forschung und Entwicklung (F&E) aus als die USA.

Innovationsführer Rang weltweit F&E in % des BIP*
Finnland 1 3,32
Schweiz 2 2,96
Israel 3 4,21
Japan 4 3,49
USA 5 2,81
Deutschland 6 2,94
Schweden 7 3,30
Niederlande 8 1,98
Singapur 9 2,02
Taiwan, China 10 3,12

Datenquelle: The Global Competitiveness Report, 2014-2015. *Quelle: OECD.

Basierend auf den F&E Ausgaben scheint es so, also ob Deutschland doch in Innovationen investiert — darin, neuere, bessere, effektivere Wege zu finden, etwas zu tun.

Das hat mich zum Denken angeregt: Wer sind die Pioniere in Sachen Innovation in Deutschland?

Es gibt zwar keinen perfekten Weg, das zu messen. Aber F&E Ausgaben sind eine akzeptable Annäherung, um zu messen, wie sehr sich ein Unternehmen der Innovation verpflichtet. Von den 908 Unternehmen, die primär an der Deutschen Börse gelistet sind, führen die folgenden fünf die Liste an.

Unternehmen F&E Ausgaben* (Mrd. EUR)
Siemens (ETR:SIE) (FRA:SIE) 4,3
Bayer (ETR:BAYN) (FRA:BAYN) 3,7
SAP (ETR:SAP) (FRA:SAP) 2,5
Continental (ETR:CON) (FRA:CON) 2,2
BASF (ETR:BAS) (FRA:BAS) 1,9

Quelle: S&P Capital IQ. *F&E Ausgaben in den letzten 12 Monaten.

Aus dieser Liste können wir drei Erkenntnisse gewinnen. Erstens, da diese Liste auf den Gesamtausgaben im Bereich F&E eines Unternehmens beruht, finden wir die größeren deutschen Unternehmen natürlich weit oben. Continental, mit einer Marktkapitalisierung von 43 Mrd. EUR ist die kleinste Aktie in der Liste.

Zweitens, die meisten Industrien überraschen uns nicht — Unternehmen aus den Bereichen Software / Technologie, Konglomerate und dem Gesundheitswesen / der Pharmabranche sind für gewöhnlich auf der ganzen Welt immer oben in einer solchen Liste. Die langfristige Gesundheit von Pharmaunternehmen zum Beispiel hängt davon ab, dass Forscher neue und bessere Medikamente für Patienten finden und entwickeln. (Continental, der Reifen und Autoteilespezialist, ist wieder eine Ausnahme unter den fünf).

Zuletzt garantieren hohe F&E Ausgaben noch keine wirklichen Innovationen — und genauso wenig garantieren sie Umsätze, Gewinne oder höhere Aktienkurse.

Trotzdem ist es ein gutes Zeichen, dass Unternehmen Geld für Forschung und Entwicklung ausgeben — also in die Möglichkeiten von Morgen. Ein Bericht der Deutschen Bank über F&E Ausgaben sagt es ganz gut: „Das zeigt, dass Investoren langfristige Investmentstrategien zu schätzen wissen, da F&E sich erst in Zukunft auszahlt. Das bedeutet, dass an der Börse gelistete Unternehmen in keinster Weise nur auf das kommende Quartal schauen. Im Gegenteil: Diejenigen, die keine langfristigen Wachstumsmöglichkeiten schaffen, werden bestraft.“

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Brian Richards besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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