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Ist die BlackBerry-Aktie mit 10$ ein Schnäppchen?

Quelle: The Motley Fool

Seit John Chen Ende 2013 der CEO von Blackberry Ltd. (TSX:BB) (FRA:RI1) geworden ist, hat das Unternehmen ohne Frage große Fortschritte gemacht. BlackBerrys Aktien verharren jedoch bei 10 USD pro Anteil.

Das bringt uns zu einer sehr wichtigen Frage, die schwer zu beantworten ist: Ist dieser Preis eine günstige Kaufgelegenheit?

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Warum 10 USD teuer sind

Nach Berücksichtigung der Nettoverschuldung wird BlackBerry mit 2,7 Milliarden USD bewertet. Das entspricht ungefähr dem 0,9-fachen der Einkünfte des letzten Jahres. Für die meisten Unternehmen wäre dieses Verhältnis sehr niedrig.

Aber für BlackBerry ist das eine sehr hohe Zahl. Die Einnahmen des Unternehmens sinken immer noch und es macht quasi keinen Profit. Zur Veranschaulichung: Selbst wenn BlackBerry das Fallen seiner Einnahmen in den Griff bekommen UND eine Gewinnmarge von 5 % (nach Steuern) erreichen könnte, würde die Aktie immer noch mit dem 18-fachen der Einnahmen gehandelt werden. Banken werden im Vergleich dazu mit dem 12-fachen ihrer Einnahmen gehandelt und verzeichnen dabei immer noch wachsende Gewinne.

Das ist vielleicht ein vereinfachter Ansatz, aber es gilt an dieser Stelle eine wichtige Anmerkung zu machen: Eine Menge Optimismus spiegelt sich bereits in BlackBerrys Aktienpreisen wider. Also selbst wenn Mr. Chen BlackBerry wieder solide aufstellen kann, hat das nicht zwangsläufig positive Auswirkungen auf die Aktien.

Warum 10 USD preiswert sind

Ich vertrete schon lange die Meinung, dass BlackBerrys Vermögen und Fähigkeiten in den Händen eines anderen Unternehmens besser genutzt werden könnten. Und wenn man sich die Zahlen anschaut, fängt BlackBerry an, wie ein echtes Schnäppchen auszusehen.

Im Januar hat Reuters berichtet, dass Samsung BlackBerry für 7,5 Milliarden USD kaufen wollte, was 15 USD pro Anteil entspricht. Und obwohl keiner der beiden diese Nachricht offiziell bestätigt hat, waren sich Experten generell einig, dass dieser Schritt für Samsung profitabel gewesen wäre.

Der koreanische Riese hatte Schwierigkeiten auf dem Enterprise-Markt Fuß zu fassen und dabei hätte BlackBerry helfen können. Samsung hat außerdem ein Auge auf BlackBerrys Patente geworfen. Als Bonus würde Samsung QNX besitzen. Dabei handelt es sich um ein Betriebssystem, das große Fortschritte in der lukrativen Branche des Internets der Dinge (IOT) verzeichnen konnte.

Leider hat BlackBerry das Angebot mit der Begründung ausgeschlagen, es sei zu niedrig. Um das einordnen zu können: Samsung wollte 15 USD pro Anteil bezahlen. BlackBerry sagte, das sei zu wenig und nun kannst du Anteile für 10 USD kaufen. Auf einmal sieht die Aktie doch wie ein Schnäppchen aus.

Und seitdem hat sich BlackBerry gut entwickelt. Es hat zum Beispiel einen wichtigen Lizenzdeal mit Cisco Systems Inc. erreicht, was BlackBerrys Software-Abteilung enorm stärkt.

Was solltest du tun?

BlackBerry bleibt eine der polarisierendsten Aktien Kanadas – und das aus gutem Grund. Man kann gut dafür argumentieren, dass die Aktie zu teuer ist, aber auch dafür, dass sie ein Schnäppchen ist.

Es bringt also nichts, so zu tun, als wüsstest du die Antwort, aber eine Sache ist klar: Man ist sich in Bezug auf BlackBerry generell sehr unsicher. Deswegen solltest du keinen großen Anteil deines Portfolios investieren. Solltest du nach einer Aktie mit einer sichereren Zukunft suchen, schau dir den folgenden kostenlosen Bericht an.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Benjamin Sinclair auf Englisch verfasst und am 14.7.2015 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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