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Solarenergie für Arme: Wie Barack Obama plant, die Energiewelt zu verändern

Quelle: Sunpower

Günstige und saubere Energie von der Sonne ist in US-Amerika ein Privileg für reiche Hauseigentümer und ist unzugänglich für Millionen von US-Amerikanern mit geringem Einkommen – das ist die dunkle Realität der amerikanischen Solarindustrie. Nach einem aktuellen Papier vom George Washington University Solar Institute, verteilen sich 95 % aller Solaranlagen in den Vereinigten Staaten auf Haushalte, die gemessen am Einkommen zu den oberen 60 % gehören.

Das kommt daher, da Amerikaner mit geringerem Einkommen oftmals zur Miete wohnen, anstatt ein eigenes Haus zu besitzen. Hausbesitz ist aber meist notwendige Voraussetzungen für die Installation von Solaranlagen. Hieraus ergibt sich die Ungleichheit innerhalb dieser Branche. Die Kosten von Solarenergie von deinem eigenen Dach sind in vielen Teilen des Landes bereits geringer als die Energie, die man vom Netz bezieht. Warum also 40 % der Haushalte von diesem Markt ausschließen?

Bildquelle: SolarCity

Bildquelle: SolarCity

Barack Obamas Plan, die solare Ungleichbehandlung zu beenden

Endlich kommt etwas Bewegung in dem Versuch, diese Ungleichheit zu verändern. Diese Woche hat das Weiße Haus eine Reihe von Maßnahmen vorgeschlagen, um sogenannte gemeinschaftliche Solar-Projekte zu starten. Das sind Solaranlagen, die in öffentlichen Plätzen gebaut werden und von denen Kunden Energie günstiger einkaufen können als vom Stromnetz. Xcel Energy (NYSE:XEL) (FRA:NRN) hat kürzlich sein gemeinschaftliches Solar-Garten Programm in Minnesota gestartet und eine Nachfrage von 914 MW erzeugt (von denen viel weniger gebaut wurden).

Nach den Plänen von Xcel Energy können Kunden in Minnesota Energie für 13 Cents pro kWh vom Solargärten kaufen. Xcel Energy stellt ein Guthaben von 14,7 Cents zur Verfügung, das führt dazu, dass diejenigen die sich an dem Projekt beteiligen 1,7 Cent sparen. Das Programm wird für Mieter und andere geöffnet sein, die keine eigenen Solaranlagen installieren können.

Der Plan der Obama-Regierung ist es, ähnliche Programme in mehreren Staaten zu eröffnen, damit Geringverdiener ebenfalls von der Solarindustrie profitieren können. Zusätzlich hat die Regierung das Ziel für die installierte Solarleistung bei geförderten Siedlungsprojekten von ursprünglich 100 MW aus dem Jahr 2013 auf 300 MW bis 2020 angehoben. Das ursprüngliche Ziel wurde bereits zwei Jahre nach Bekanntgabe erreicht. Es könnte also gut sein, dass auch das neue Ziel ziemlich schnell veraltet ist.

Solarenergie ist eine boomende Branche in den ganzen Vereinigten Staaten, die einen komplett neuen Markt erschließen könnte. Das ist gut für die Verfassung der Industrie und für Wirtschaftswachstum allgemein.

Wie kannst du mit diesem Boom Geld verdienen

Die Öffnung der Solarenergie für eine größere Bevölkerungsgruppe sind großartige Neuigkeiten. Wie können nun Investoren davon profitieren?

Der einfachste Weg ist es, sich an Entwicklern zu beteiligen, die gemeinschaftliche Solarparks bauen und die Energie an Versorger verkaufen. SolarCity war einer der größten Teilnehmer an der Ausschreibung in Minnesota und plant Solarprojekte mit einem Volumen von 100 MW zu errichten.

SunPower und Vivint Solar sind zwei weitere Entwickler, die man beobachten sollte, obwohl sie diesen speziellen Markt mit gemeinschaftlichen Solargärten derzeit noch nicht bedienen. SunPower ist einer der größten Projektentwickler im häuslichen und gewerblichen Bereich. Vivint Solar begibt sich derzeit in den gewerblichen Solarbereich, der ähnlich ist, wie gemeinschaftliche Solargärten.

Gemeinschaftliche Solargärten sollten, anders als häusliche oder gewerbliche Solarprojekte, geringere Ausfallrisiken ausweisen, da der Energieversorger der Mittelsmann in der Transaktion ist. Solange die Struktur korrekt abgebildet ist, sollten geringe Ausfallrisiken entstehen. Was attraktive Renditen für Solarunternehmen bedeutet.

Wenn die Regierung von Obama ihren Weg erfolgreich bestreitet, dann wird das ein großer Markt für Solarunternehmen. Also gute Neuigkeiten für Geringverdiener und Solarinvestoren.

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The Motley Fool empfiehlt SolarCity. The Motley Fool besitzt Aktien von SolarCity.

Dieser Artikel wurde von Travis Hoium auf Englisch verfasst und wurde am 10.07.2015 auf www.fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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