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Warum die Celgene Aktie gestern in die Höhe schoss

Foto: Pixabay

Was ist passiert

Nachdem Celgene Corporation (NASDAQ:CELG) (ETR:CG3) (FRA:CG3) gestern bekanntgab, dass es den Entwickler von Multiple Sklerose (MS) Medikamenten Receptos  (NASDAQ:RCPT) (FRA:13R) für 7.2 Mrd. USD übernehmen möchte und gleichzeitig seine langfristigen Prognosen angehoben hat, schlossen die Aktien des Biotech-Unternehmens gestern um 6,95 % höher als am Vortag.

Warum ist es passiert?

Investoren warten schon seit einer Weile, was Celgene mit seinem wachsenden Berg an Cash tun würde. Die Debatte, welches Unternehmen Celgene dafür kaufen würde, wurde mit dem angedachten Receptos Deal für 7,2 Mrd. USD in Bar fürs erste beigelegt.

Mit diesem Deal sichert sich Celgene das Medikament ozanimod, von dem viele glauben, dass es die beste Oraltherapie für die Behandlung von wiederkehrender MS werden könnte.

In Phase 2 Studien beeindruckte ozanimod mit seiner Effizienz. Aber noch viel wichtiger, es tat das mit einer Sicherheit wie bei einem Placebo — ein Vorteil, der kritisch sein könnte, um in diesem 17 Mrd. USD (und wachsenden) schweren Markt Marktanteile zu gewinnen. Resultate weiterführender Studien, die der Regulierungsbehörde für die Zulassung vorgelegt werden müssen, sollten 2017 verfügbar sein.

Sollten die Ergebnisse positive sein und die Zulassung erfolgen, müssen wir nur noch sehen, wie groß der Marktanteil für Celgene werden kann — aber es könnten einige Milliarden US Dollar werden. Im Moment sind die zwei meistverkauften MS Medikamente Tecfidera von Biogen und Gilenya von  Novartis. Und mit diesen Medikamenten erzielten die Unternehmen im ersten Quartal Umsätze von 2,4 Mrd. USD beziehungsweise 3,2 Mrd. USD. Da ozanimod potentiell weniger Nebenwirkungen hat, als diese beiden, könnte sein Umsatzpotential sogar noch größer sein.

Zusätzlich könnte ozanimod auch für Umsätze mit anderen Indikationen sorgen. In Sudien wird gegenwärtig die Wirkung des Medikaments bei den Erkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn untersucht. Auf diese beiden Erkrankungen hat es auch Celgene mit seinen Medikamenten Otezla und GED-0301 abgesehen. Insgesamt errechnet sich für ozanimod für den Einsatz gegen MS und bei Reizdarmsyndromen ein maximales Umsatzpotential von jährlich zwischen 4 Mrd. USD und 6 Mrd. USD.

Sollte das zutreffen, dann glaubt Celgene mit dem Wachstum seiner jetzigen Medikamente und ozanimod im Jahr 2020 einen Umsatz von mindestens 21 Mrd. USD und einen Gewinn je Aktie von mindestens 13 USD erzielen kann. Diese Erwartungen, die über den Prognosen von Anfang des Jahres liegen (20 Mrd. USD Umsatz und 12,50 USD Gewinn je Aktie), könnten bedeuten, dass es mit der Celgene Aktie noch weiter bergauf gehen kann.

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Dieser Artikel wurde von Todd Campbell auf Englisch verfasst und wurde am 15.07.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool empfiehlt Aktien von Celgene.

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