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3 Szenarien, in denen sich die niedergeschlagene Barrick Gold Aktie wieder aufrappeln könnte

Foto: Wikimedia Commons, Yewenyi

In den letzten Jahren ging bei Barrick Gold Corp (TSX:ABX) (FRA:ABR) (ETR:ABR) fast so ziemlich alles schief und ein niedergeschlagener Aktienkurs ist das Resultat.

Aber wenn es Barrick gelingt, das Ruder herumzureißen, könnte es für die Aktie steil nach oben gehen. Im Folgenden sind drei Szenarien aufgeführt, die Barrick zum Umschwung verhelfen könnten.

  1. Der Goldpreis steigt

Natürlich wünscht sich Barrick das am meisten. Der Goldpreis hat sich zurzeit bei ca. 1.160 USD je Unze festgefahren und ist weit von dem Stand seines Allzeit-Hochs von 1.900 USD im Jahr 2011 entfernt. Glücklicherweise kann Barrick bei solchen Preisen immer noch Geld machen – das Unternehmen geht dieses Jahr von Gesamtkosten von ca. 880 USD je Unze aus.

Aber bei einem Schuldenberg von 13 Mrd. USD und hochgerechneten Zinsaufwendungen für dieses Jahr von mindestens 800 Mio. USD braucht Barrick höhere Goldpreise, um seine finanzielle Position nennenswert zu verbessern.

Wenn sich der Goldpreis verbessert, gibt es viel Luft nach oben. Selbst wenn der Goldpreis nur auf 1.440 USD je Unze steigt, verdoppelt sich die Gewinnmarge des Unternehmens effektiv. Plus: Es wird für das Unternehmen einfacher, seine Vermögenswerte zu verkaufen, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Außerdem wäre dann der Abbau des massiven Schuldenhaufens deutlich einfacher und der Aktienkurs würde das sicherlich wiederspiegeln.

  1. Ein Glücksgewinn aus dem chilenischen Geldautomaten.

Barricks Zaldivar-Kupfermine in Chile ist so effizient, dass sie aufgrund ihrer Fähigkeit, Cashflows zu generieren, auch „der chilenische Geldautomat“ genannt wird. Aber Barrick ist dabei, seine Kupferaktivitäten einzuschränken und hat sich entschieden, einen Anteil an der Mine zu verkaufen.

Analysten schätzen, dass die Mine etwa 2 Mrd. USD wert ist. Aber das Bietverfahren war bisher recht umkämpft und hat die Aufmerksamkeit der weltweit größten Käufer auf sich gezogen. Kupferminen sind heutzutage außerdem hoch gefragt.

Also könnte Barrick um einiges mehr aus der Mine erzielen, als es bislang erwartete. Dieser Verkauf wäre sicherlich kein allzu großer Katalysator (es wäre vermutlich ein Gewinn von weniger als 1 USD je Aktie), aber er sollte bald kommen. Die Angebotsrunde befindet sich bereits in der zweiten Phase, sodass Aktionäre schon in Kürze Nachrichten erwarten könnten.

  1. Größeres Vertrauen in das Management

Teil von Barricks Problem ist die Tatsache, dass Investoren kein Vertrauen in das Management haben. Natürlich waren die Debakel des Unternehmens in Südafrika und Sambia nicht fördernd, aber es gab jüngst noch weitere Probleme.

Um genauer zu sein: Der Vorstandsvorsitzende John Thornton hat letztes Jahr eine dicke Gehaltserhöhung bekommen, als die Barrick-Aktie um ein Drittel gefallen war. Die Aktionäre waren wütend und haben den Vergütungsplan des Unternehmens in einer unverbindlichen Abstimmung überstimmt.

Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, gibt es eine Vielzahl von Investoren, die mit Barrick nichts mehr zu tun haben wollen. Wenn sich dieser Trend irgendwann ändert, könnte es mit Barrick aufwärts gehen. Dieser Katalysator bräuchte aber eine Weile, bis er in Schwung kommt; vorausgesetzt, er kommt jemals in Schwung.

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Dieser Artikel wurde von Benjamin Sinclair auf Englisch verfasst und am 9.7.2015 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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