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GlaxoSmith Kline und drei weitere Aktien aus Großbritannien, die mehr als 5% Rendite abwerfen

GSK

GlaxoSmithKline (LSE:GSK) (FRA:GS7) (ETR:GS7) kämpft mit dem steigenden Wettbewerb durch Generika, da der Patentschutz seiner großen Medikamente ausläuft. Advair, GSKs am besten verkauftes Atemwegsmedikament, musste im ersten Quartal 2015 Umsatzeinbußen von 21% hinnehmen. Der gegenwärtige Umsatz liegt nach dem Verlust von Marktanteilen und aufgrund des Preisdrucks bei 392 Millionen GBP.

Obwohl die Sparte für Consumer Healthcare und Impfungen besser läuft, werden die Gewinne durch die Schwäche im pharmazeutischen Bereich geschmälert. Da der Gewinn pro Aktie dieses Jahr um weitere 16% fallen soll, kann sich GSK keine weiteren Dividendenerhöhungen leisten. Das Management gab bekannt, dass es die Dividende bis 2018 bei 0,8 GBP pro Jahr belassen will.

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Das Management erwartet außerdem, dass der bereinigte Gewinn je Aktie in den kommenden fünf Jahren ab 2016 im mittleren bis hohen einstelligen Bereich wachsen wird. Allerdings könnte der stärker werdende Wettbewerb für Advair die Gewinne aus den Verkäufen durch neue Atemwegsmedikamente zunichtemachen. Daher ist GSK trotz seiner Dividendenrendite von 5,9% recht unattraktiv.

SSE

Schwächere Großhandelspreise für Elektrizität haben die Margen von SSEs (LSE:SSE) (FRA:SS5) Elektrizitäts-Sparte geschmälert. Dieser Trend scheint weiter zu gehen, da niedrigere Kraftstoffpreise weiterhin Druck auf die Großhandelspreise für Strom ausüben werden. Aber sein diversifizierter Mix sollte die Wirkung der niedrigeren Großhandelspreise mildern. Die Kapazitäten für erneuerbare Energie hängen nämlich deutlich von öffentlichen Subventionen ab. Hinzukommt, dass es von dem Kapazitätsmarkt profitieren wird, der 2018/19 eingeführt wird.

Die ansehnlichen regulierten Netze von SSE bedeuten, dass seine Einnahmen im Allgemeinen stabiler sind als die anderer Stromproduzenten. Diese regulierten Anlagen haben einen Wert von 7,35 Milliarden GBP und machen mehr als die Hälfte der operativen Gewinne aus. Die regulierten Anlagen wachsen zudem schnell dank der Notwendigkeit für weitere Investitionen, um erneuerbare Energiequellen ans Netz anzuschließen. Dies sollte SSE in die Lage versetzen, ein nachhaltiges Dividendenwachstum zu erzielen. Die Aktien bringen gegenwärtig eine Dividendenrendite von 5,6%.

Infinis Energy

Der Produzent erneuerbarer Energie, Infinis Energy (LSE:INFI) (FRA:IF0) hat eine beeindruckende Dividendenrendite von 9,3%. Die niedrigeren Großhandelspreise für Strom und die windarmen Bedingungen letzten Sommer haben jedoch einen Rückgang des bereinigten Nettogewinns um 7,6% auf 36,3 Millionen GBP verursacht.

Da das Geschäft viel Bargeld erzeugt, hatte das Unternehmen einen ausreichend großen free Cashflow, um seine Dividendenzahlungen und Investitionen für 2014 zu finanzieren. Seine starke Pipeline bei Windprojekten sollte dazu führen, dass die Dividendenrendite mittelfristig von Infinis Energy nachhaltig ist.

Infinis Energy hat 43 MW neuer Windkraftwerke im Bau, die größtenteils unbeeinflusst von dem Rückzug der öffentlichen Subventionen für Onshore Windfarmen sind. Selbst unter dem neuen Contract for Difference sind die Gewinne noch immer attraktiv. Bis 2017 plant Infinis Energy 700 MW Kapazität an erneuerbaren Energien zu erreichen.

Mit einer Dividendenrendite von mehr als 9% ist Infinis Energy eine attraktive Einkommensaktie.

John Laing Environmental Assets

John Laing Environmental Assets (LSE:JLEN) ist ähnlich strukturiert wie John Laing Infrastructure Fund (LSE:JLIF) und investiert vorrangig in erneuerbare Energie, Wasseraufbereitung und Abfallbehandlung.

Der Fonds zielt auf eine interne Verzinsung von 7,5% bis 8,5% ab und sein Fondsmanager erhebt eine Managementgebühr von 1,0% für den bereinigten Wert des Fonds. Selbst bei dem Ende der Förderung von Onshore-Windparks hat der Fonds eine attraktive Investitionspipeline.

Seine Aktien werden gegenwärtig mit einem Aufschlag von 4,3% zu seinem Nettoanlagewert gehandelt. Die Dividendenrendite liegt bei 5,6%. Es wird erwartet, dass die Dividende mit der Inflation wachsen wird, aber das Wachstum des Nettoanlagevermögens ist begrenzt. Dies könnte bedeuten, dass die Kapitalattraktivität des Fonds ebenfalls begrenzt ist.

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The Motley Fool empfiehlt GlaxoSmithKline.

Dieser Artikel wurde von Jack Tang auf Englisch verfasst und am 02.08.2014 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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