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Könnten sich Goldcorp und Barrick Gold bis zum Ende des Jahres im Wert verdoppeln?

Foto: Pixabay, PublicDomainPictures.

Die Aktien von Goldcorp Inc. (NYSE:GG) (FRA:GO5) (ETR:GO5) und Barrick Gold Corp. (NYSE:ABX) (ETR:ABR) (FRA:ABR) werden zur Zeit so tief wie seit Jahren nicht gehandelt und Querdenker fragen sich, ob der Tiefpunkt für Kanadas Goldminen-Giganten endlich in Sicht ist.

Lass uns die beiden Unternehmen genauer unter die Lupe nehmen, um zu schauen, ob das Verhältnis von Risiko und Gewinn einen kleinen Kauf rechtfertigt.

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Goldcorp

Goldcorp wird häufig als die Crème de la Crème der Goldunternehmen gepriesen, aber die Aktie des Unternehmens schwächelt vor sich hin. Langzeitinvestoren sahen in den letzten fünf Jahren den Aktienkurs um mehr als 50 % sinken und viele wundern sich, ob sie einfach ihren Verlust akzeptieren und damit abschließen sollten.

Das könnte jedoch zur Zeit ein Fehler sein.

Goldcorp erhöht in einigen seiner Minen die Produktion und schafft es dabei, seine Kosten zu senken.

Goldcorps Mine Cerro Negro in Argentinien sowie die Eleonore-Mine in Quebec sind vielversprechend und haben sich beide gerade von der Entwicklungsphase zur kommerziellen Produktion weiterentwickelt.

Das ist für Investoren ein Wendepunkt, weil Goldcorp seine Produktion von 2,9 Millionen Unzen im Jahre 2014 auf 3,6 Millionen in diesem Jahr erhöht. Gleichzeitig fallen die Kapitalkosten dramatisch. Letztes Jahr hat Goldcorp noch 2,2 Milliarden USD für die Entwicklung von Minen ausgegeben. In diesem Jahr sollte diese Zahl bei weniger als 1,4 Milliarden USD liegen.

Goldcorp zahlt eine Dividende von 0,60 USD pro Aktie, was 3,6 % entspricht. Einige Analysten sind besorgt, dass diese Auszahlung zu hoch ist, aber das Unternehmen hat ausreichend Geld und Kreditmöglichkeiten, um für die Dividenden aufzukommen bis die neuen Minen ihre volle Produktionskapazität erreicht haben.

Barrick Gold

Das neue Management-Team von Barrick arbeitet hart daran, das Vertrauen der Investoren wieder aufzubauen. Es will das Unternehmen wieder in die Zeit zurück bringen, als Profit und das Interesse der Aktionäre wichtiger waren als große Egos und Wachstum um jeden Preis.

Der Knackpunkt ist Barricks riesige Schuldenlast. Für das Unternehmen begann das Jahr mit 13 Milliarden USD Schulden, aber Barrick versucht, diese Summe durch den Verkauf von Eigentum, welches nicht zentral für das Geschäft ist, bis zum Ende des Jahres um 3 Milliarden USD zu reduzieren.

Das Bild sieht gar nicht so schlecht aus, sobald man sich die Zahlen genauer anschaut. Nur 1 Milliarde USD der Schulden müssen in den nächsten drei Jahren zurückgezahlt werden und Barrick hat reichlich Liquidität, um auszukommen.

Das Unternehmen hat vor Kurzem Eigentum für 850 Millionen USD verkauft. Die Investoren sehen also Fortschritt.

Betrieblich sieht es so aus, dass Barricks Gesamtkosten unter 900 USD pro Unze liegen und das Unternehmen erwartet für dieses Jahr positiven freien Cashflow.

Gute Neuigkeiten kommen auch aus Sambia, wo die Regierung Pläne überworfen hat, die Gebühren für Barricks massive Lumwana-Kupfermine enorm erhöht hätten.

Könnten sich Barrick und Goldcorp verdoppeln?

Eine Erholung des Goldpreises dieses Jahr würde Gold-Aktien mit Sicherheit den Rücken stärken und diese beiden Unternehmen könnten einfach durch einen verbesserten Goldpreis um 100 % steigen.

Obwohl es möglich ist, ist dieses Szenario jedoch wohl selbst für die optimistischsten goldinteressierten Investoren ein bisschen zu ehrgeizig. Jedoch ist eine Verdopplung über die nächsten drei Jahre gut möglich, wenn man die betrieblichen Verbesserungen in beiden Unternehmen bedenkt. Zur Zeit ist das Potenzial nach oben größer als das Risiko nach unten.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Andrew Walker auf Englisch verfasst und am 26.06.2015 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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