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Kaufe Dividendenaktien, um wie Warren Buffett zu investieren

Foto: The Motley Fool

Warren Buffett liebt Dividendenaktien. Während Berkshire Hathaway (NYSE:BRK-A) (ETR:BRH) (FRA:BRH) überhaupt keine Dividende bezahlt, sind unter den größten Positionen im Berkshire-Portfolio einige der solidesten Dividendenaktien des Markts. Dazu zählen unter anderem Namen wie Coca-Cola (NYSE:KO) (FRA:CCC3), Wells Fargo (NYSE:WFC) ( ETR:NWT) (FRA:NWT) und IBM (NYSE:IBM) (FRA:IBM).

Warren Buffett liebt Dividendenaktien

Geht man das Portfolio von Berkshire Hathaway durch, so fällt es leicht, einige der prominentesten Dividendenaktien unterschiedlicher Branchen zu identifizieren. Eine der kultigsten Aktien von Warren Buffett ist Coca-Cola. Die Aktie hat eine hervorragende Historie mit langfristigem Dividendenwachstum: das Unternehmen steigerte in den letzten 52 Jahren seine Dividende ununterbrochen und beim derzeitigen Kurs ergibt sich eine Dividendenrendite von 3,3 %.

Wells Fargo ist die Lieblingsbank von Warren Buffett und die größte Position im Portfolio von Berkshire Hathaway. Das Unternehmen hat eine einfache und risikoarme Richtlinie zur Kapitalallokation. Dies macht es zu einer ziemlich guten Wahl für Dividendeninvestoren, die nach vernünftigen Alternativen im Bankensektor suchen.

Wells Fargo musste im Jahr 2009 während der Finanzkrise die Dividende kürzen. Mit den anschließenden Dividendensteigerungen hat Das Unternehmen seine Investoren aber rasch dafür entschädigt. In 2010 wurde noch eine Quartalsdividende von 0,05 USD ausgeschüttet, heute sind es 0,375 USD. Derzeit zahlt das Unternehmen eine Dividendenrendite von 2,7 %.

Normalerweise hält sich Warren Buffett von der Technologiebranche fern. Mit seinem ersten Investment in IBM im Jahr 2011 hat er aber eine bemerkenswerte Ausnahme gemacht. In den letzten Quartalen hat er seine Unternehmensanteile weiter aufgestockt. Aufgrund der Markenpräsenz und der etablierten Beziehungen zu großen Firmenkunden aus aller Welt, ist IBM ein ziemlich solider Kauf in der Technologieindustrie. Zudem hat das Management die Stärken des Unternehmens genutzt, um langfristig steigende Dividenden auszuschütten.

IBM zahlt seit 1916 ununterbrochen Dividenden und hat die Ausschüttungen in den letzten 20 Jahren kontinuierlich erhöht. Mit der letzten großzügigen Dividendenerhöhung für 2015 hat sich die Dividende in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Nach dieser Erhöhung ergibt sich derzeit eine Dividendenrendite von 3 %.

Von Dividenden und Stärken im Wettbewerb

Dividenden verraten eine Menge über den Zustand eines Unternehmens. Um den Investoren kontinuierlich steigende Ausschüttungen zu gewährleisten, muss das Unternehmen mehr Geld verdienen als es für Reinvestitionen in das laufende Geschäft benötigt.

Das bedeutet, dass Unternehmen mit hervorragendem Dividendenwachstum gewöhnlich die Unternehmen sind, die gut genug sind, um das Auf und Ab der Wirtschaftszyklen zu überstehen und die Stärke haben, ihre Umsätze und Cashflows gegen die Konkurrenz zu verteidigen. Vor diesem Hintergrund ist es kein Wunder, dass viele der Aktien von Warren Buffett auch hervorragende Dividendenzahler sind.

Berkshire Hathaway ist eine bemerkenswerte Ausnahme dieser Regel, da das Unternehmen keine Dividende zahlt. Dies ist jedoch durch das Geschäftsmodell und das großartige Talent von Warren Buffett bedingt. Berkshire ist ein Unternehmen das Kapital investiert. Es verdient viel mehr Geld, als es in das laufende Geschäft reinvestieren muss. Aber Buffett hält dieses Geld zurück, um damit in andere Investitionsmöglichkeiten zu investieren.

Für ein Unternehmen wie Coca-Cola oder ähnliche Unternehmen in dieser Situation, ist es die richtige Entscheidung, überschüssiges Geld an die Aktionäre auszuschütten. Investoren von Berkshire sind hingegen besser dran, wenn sie das Geld in den Händen von Buffett belassen, damit das Oracle von Ohama damit überdurchschnittliche Renditen erzielen kann. Berkshire zahlt nicht etwa keine Dividenden, weil es nicht genügend Geld verdient, sondern nur weil Buffett eine bessere Verwendung für das Geld hat.

Dividenden vermitteln wichtige Informationen über die fundamentalen Stärken eines Unternehmens und Buffett steht dafür, in qualitativ hochwertige Unternehmen mit unbestrittener Bonität zu investieren. Es könnte daher clever sein, nach Unternehmen mit solidem Dividendenwachstum Ausschau zu halten und somit bei Investitionsentscheidung die Richtlinien von Buffett zu befolgen.

Warren Buffett und... Deutschland?

Deutschland ist für Warren Buffett ein attraktiver Investitions-Standort und hat nach eigenen Angaben ?den Code für Deutschland geknackt". Mit Detlev Louis geht seine Einkaufstour durch die Republik also jetzt erst los. Was bedeutet das für dich als Investor? Ganz einfach: Dass du unbedingt auf dem Schirm haben solltest, was Buffett plant. Lade dir jetzt unseren kostenlosen Sonderbericht über Buffetts Pläne für Deutschland herunter, in dem unsere Analysten unter anderem verraten, welche seine deutsche Lieblingsaktie ist - und was du darüber hinaus von der Legende lernen kannst. Bis gleich in deinem Postfach!

The Motley Fool empfiehlt Apple, Berkshire Hathaway, Coca-Cola und Wells Fargo. The Motley Fool besitzt Aktien von Apple, Berkshire Hathaway, IBM und Wells Fargo und hat folgende Optionen: Long Januar 2016 37 USD Calls auf Coca-Cola und Short Januar 2016 37 USD Puts auf Coca-Cola.

Dieser Artikel wurde von Andrés Cardenal auf Englisch verfasst und wurde am 09.06.2015 auf fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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