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Microsofts Surface Pro 4 vs. Apples iPad Air 3: Was Anleger erwarten können

Foto: Pixabay, Gadini

Microsofts (NASDAQ:MSFT) (FRA: MSF) Surface Pro 4 and Apples (NASDAQ:AAPL) (FRA:APC) iPad Air 3 könnten laut neusten Gerüchten beide im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf den Markt kommen. Werfen wir einen Blick auf das, was wir bereits über diese Geräte wissen und was dies für die Zukunft der beiden Technologie-Riesen bedeuten könnte.

Wie das iPad Air 3 aussehen könnte

Für Apples zukunftsträchtiges iPad gab es sicherlich schon einmal bessere Zeiten. Aufgrund langer Produktzyklen, Wettbewerb von günstigeren Android-Tablets und den aufkommenden 2-in-1-Geräten wie dem Surface ist der iPad-Umsatz in fünf Quartalen in Folge gesunken. Phablets, einschließlich Apples eigenes iPhone 6 Plus, greifen den Markt der kleineren Tablets wie des iPad Minis an. Apples iPad-Umsatz sank im letzten Quartal um 29 % gegenüber dem Vorjahr, war aber immer noch für 9 % von Apples Gesamtumsatz verantwortlich.

Sofern Apple mit dem iPad Air 3 keinen krachenden Erfolg landet, könnte sich die Produktlinie wie beim iPod auflösen. Wie Expert Reviews berichtet, könnte das iPad Air 3 laut neusten Gerüchten von einem Quad-Core A8X- oder einem A9-Prozessor angetrieben werden. Das iPad Air 2 verfügte dahingegen nur über einen Three-Core-A8X-Chip. Wie das verbesserte iPad Air 2 soll auch das Air 3 mit 2 GB RAM und einem 9,7-Zoll-Bildschrim ausgestattet sein. Apple könnte jedoch das 16-GB-Einstiegsmodell mit einer praktischeren 32-GB-Version ersetzen.

Apples iPad Air 2. Quelle: Apple.

Apples iPad Air 2. Quelle: Apple.

Das iPad Air 3 könnte auch genau so schlank wie das iPhone 6 sein: ungefähr 7 mm. Es könnte auch mit dem „All-in-One“ USB-Typ-C-Anschluss des neuen MacBooks ausgestattet sein. Das würde aber zu einer ungeschickten Technologie-Lücke zwischen dem neuen iPad und dem iPhone 6 führen, das über eine Lightning-Schnittstelle verfügt. Was neue Funktionen betrifft, könnte das Air 3 mit dem neuen „Force Touch“ ausgestattet sein, ein Druckmesselement, das erstmalig bei der Apple-Watch zum Einsatz kam. Diese Neuerung erlaubt der Software, je nach Druckstärke verschiedene Funktionen durchzuführen.

Es wird allgemein erwartet, dass das iPad Air 3 zusammen mit dem iPad Pro, worüber schon seit langem spekuliert wird, auf den Markt kommen wird. Dabei handelt es sich um ein 12-Zoll-Gerät, welches noch leistungsfähiger sein soll. Beide Geräte sollen mit iOS 9 laufen, das diesen Herbst mit Verbesserungen bei Siri, besserer App-Integration und engerer Verbindung zu Ecosystems wie HomeKit und HealthKit erscheinen soll.

Wie das Surface Pro 4 aussehen könnte

Microsofts Surface-Produktlinie ist es mit wachsenden Umsätzen in drei aufeinanderfolgenden Quartalen bei weitem besser als dem iPad ergangen. Dank starker Nachfrage nach dem Surface Pro 3 wuchs der Surface-Umsatz im letzten Quartal um 44 % auf 713 Mio. USD. Das Surface schließt mit anderen 2-in-1 Windows-Geräten die Lücke zwischen Tablets und klassischen PCs. Dies macht sie für Unternehmen zu einer beliebten Methode, alte PCs aufzuwerten, da Angestellte dieselbe Software im Tablet- und PC-Modus verwenden können, ohne auf bestimmte mobile Apps zurückzugreifen zu müssen.

Gerüchten zufolge wird das Surface Pro 4 mit seinem 12-Zoll-Bildschirm zum größten erhältlichen Surface-Gerät. Bei PC Pro geht man sogar davon aus, dass auch an einer 14-Zoll-Version gearbeitet wird und dass beide Geräte mit einer Auflösung von 2160 x 1440, mit bis zu 16 GB RAM und einem internen Speicher bis zu 1 TB ausgestattet werden sollen. Microsoft soll Intels (NASDAQ:INTC) (FRA:INL) Hawell-Prozessoren mit lüfterlosen Broadwell- oder Skylake-Chips austauschen. Diese lüfterlosen Chip-Designs sind ein Anzeichen dafür, dass das Surface Pro 4 viel leichter und dünner als seine Vorgänger sein könnte.

Microsofts Surface Pro 3. Quelle: Microsoft.

Microsofts Surface Pro 3. Quelle: Microsoft.

Das Surface Pro 4 soll das Vorzeigegerät für Windows 10 werden, das mit dem virtuellen Assistenten Cortana, einem neuen Webbrowser und einem universalem App-Store für plattformübergreifende Apps und eine tiefere Integration mit Microsofts wachsendem, cloudbasiertem Ecoystem ausgestattet sein wird. Das Surface Pro 4 soll außerdem im Vergleich zum schwerfälligen Übergang zwischen dem „Metro UI“- und dem Desktop-Modus bei Windows 8.1 geschmeidiger zwischen Tablet- und Desktop-Modus wechseln.

Was Anleger erwarten können

Obwohl beide Geräte oftmals miteinander verglichen werden, gehören das iPad Air 3 und das Surface Pro 4 verschiedenen Produktkategorien an.

Das Forschungsunternehmen Gartner schätzt, dass der Absatz der „klassischen Tablets“ wie dem iPad dieses Jahr nur um 8 % auf 233 Mio. Einheiten wachsen wird. Jedoch geht es auch davon aus, dass der Absatz von „Ultramobilen Premiumgeräten“ – worunter das Surface Pro 4 und das Macbook Air fallen – um 59 % auf 62 Millionen ansteigt. Das Forschungsunternehmen IDC erwartet, dass der Absatz von Windows’ 2-in-1-Geräten wie dem Surface Pro dieses Jahr um 41 % auf 16,3 Mio. Einheiten steigen wird.

Meiner Meinung nach sind die Charakteristiken des iPad Air 3, über die so viel gemunkelt wird, für Besitzer alter iPads nicht überzeugend genug, um aufzurüsten. Am iPad Pro (wenn es überhaupt existiert) könnten einige Geschäftskunden Gefallen finden, aber es wird wahrscheinlich nicht die trägen Verkaufszahlen der Mini- und Air-Serie wettmachen. Das Surface Pro 4 könnte jedoch weiterhin als praktische Aufrüstung von veralteten Laptops und Desktops und als Alternative zu Tablets neue Verbraucher und Geschäftskunden für sich gewinnen.

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The Motley Fool empfiehlt Apple, Gartner und Intel. The Motley Fool hält Aktien von Apple.

Dieser Artikel wurde von Leo Sun auf Englisch verfasst und am 27.05.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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