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Netflix: Gewinne sprengen Meilensteine

Foto: The Motley Fool

Es war ein Quartal vieler großer Meilensteine an der Abonnentenfront für Netflix (NASDAQ:NFLX) (ETR:NFC). Nationale, internationale sowie die gesamten Streaming-Accounts überstiegen jeweils 20 Millionen, 40 Million und 60 Millionen.

Netflix schloss das Quartal mit 4,9 Millionen mehr Mitglieder seines Streaming-Services ab als es noch drei Monate zuvor waren. Somit steht das Unternehmen mit 62,27 Millionen Abonnenten Ende März sehr gut da. Noch im Januar hatte es lediglich 4,1 Millionen Nettozugänge angepeilt.

Das ist mittlerweile das vierte Quartal in Folge, in dem Netflix mehr internationale Streaming-Abonnenten als User in den Vereinigten Staaten dazugewinnen konnte. Aber das ist auch nicht überraschend, bedenkt man die große Ausweitung von Netflix in neue Gebiete. Streaming im nationalen Bereich macht immer noch 70 % des Ertrags im Streaming-Bereich und 66 % des Abonnentenstamms aus. Die internationale Zielgruppe wird auch starkes Interesse zeigen. Mit einem ansprechbaren Breitbandmarkt von 8 Millionen Haushalten starteten Australien und Neuseeland letzten Monat und Japan ist als das nächste neue Land für die Eroberung durch Netflix später in diesem Jahr auserkoren. Außerdem wird Netflix einen Teil seines Marketingbudgets nach Übersee schicken.

Die besser-als-erwartet Steigerung der Popularität sollte nicht wirklich überraschen. Als Netflix letzte Woche auf Twitter vermelden ließ, dass es 10 Milliarden Stunden Streaming-Inhalte während der ersten drei Monate des Jahres zur Verfügung gestellt hat, wussten wir alle, dass das Unternehmen ein fantastisches Quartal in Sachen Kundenfindung und Kundenbindung hatte.

Netflix-Mitglieder haben im vergangenen Quartal 10 Milliarden Stunden geschaut. Das sind ungefähr 905.892.833 Staffeln @HouseofCards. Lass krachen, @BeauWillimon!

— Netflix US (@netflix) 7. April 2015

Der Umsatz is um 24 % seit dem Anfangsquartal im letzten Jahr auf 1,57 Mrd USD gestiegen – übereinstimmend mit den Spitzenprognosen der Wall Street. Die Ergebnisse wurden aber durch schwächelnde ausländische Währungen gebremst. Der Nettogewinn von 0,38 USD pro Aktie ließ sowohl die 0,86 USD aus dem Vorjahr als auch die von Analysten angepeilten 0,69 USD vermissen, aber das lag lediglich am starken Dollarkurs. Netflix hätte durchaus den Umsatz von 0,77 pro Aktie erreichen können, angepasst an den ausländischen Konjunkturausgleich.

Der Markt wusste, dass es sich hier um eine Erfolgsgeschichte handelt. Verschiedene Analysten rauften sich darum, ihr Kursziel im Vorlauf zum aktuellen Bericht auf den Aktien zu stützen. Die Aktie stieg auch während sieben der neun Börsentage höher, insgesamt um 15 %.

Der Bericht von Netflix war ausreichend, um Netflix über einen weiteren Meilenstein hinaus zu katapultieren und mit weit über 500 USD damit einen neuen Aktienhöchststand im nachbörslichen Handel zu erreichen.

Die Dinge sollten also weiterhin immer besser werden. Netflix baut darauf, seinen Streaming-Stamm um 2,5 Millionen während des laufenden Quartals weiter anwachsen zu lassen. Das mag jetzt nicht nach besonders viel klingen, wenn sie doch eben erst fast doppelt so viele Nettozugänge während der ersten drei Monate dieses Jahr verbuchen konnten, aber das zweite Quartal gilt eher als eine schläfrige Zeitspanne für Netflix. Das Unternehmen konnte im zweiten Quartal des vergangenen Jahres lediglich 1,7 Millionen neue Streaming-Nutzer dazugewinnen.

Es sieht ganz danach aus, als würde sich alles für Netflix fügen, selbst dann, wenn die Konkurrenz ihr Angebot eines Premium-Streaming-Service startklar macht. Mit einem wachsenden Angebot hält Netflix seine bestehenden Mitglieder bei Laune und blickt mit ihm einem starken internationalen Wachstum entgegen. So sollten also für Netflix die guten Zeiten noch eine Weile andauern während der Markt selbst noch mit den voreiligen Bewertung der Aktie selbst ringt.

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The Motley Fool empfiehlt Netflix. The Motley Fool besitzt Aktien von Netflix. 

Dieser Artikel wurde von Rock Munarriz auf Englisch verfasst und am 15.04.2014 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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