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16 faszinierende Fakten, die du so nie geglaubt hättest

Foto: Pixabay, elementus

„Geschichte erscheint dir nie als Geschichte, wenn du sie gerade erlebst.“ – John W. Gardner

Eine kleine Erinnerungsstütze für all diejenigen, die Vorhersagen treffen.

Du hättest es nie geglaubt, wenn dir Mitte der 1980er Jahre jemand erzählt hätte, dass innerhalb der nächsten zwanzig Jahre die Sowjetunion zusammenbrechen, Japans Wirtschaft stagnieren, China eine Supermacht und North Dakota zum Ground Zero für globales Energiewachstum werden würde.

Du hättest es nie geglaubt, wenn dir im Jahr 1930 jemand erzählt hätte, dass die Geburtenrate von 1945 bis 1965 stark ansteigen würde, was eine riesige Generation mit allerlei Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft zur Folge hätte.

Du hättest es nie geglaubt, wenn dir im Jahr 2004 jemand erzählt hätte, dass eine Website von einem 19-Jährigen mit abgebrochenem Studium, auf der du dir Fotos von Freunden ansehen kannst, fast eine viertelte Billion USD in weniger als zehn Jahren Wert sein würde. (Chapeau, Facebook.)

Du hättest es nie geglaubt, wenn im Jahr 1900, als dein Pferd mitsamt Wagen im Schlamm stecken blieb, jemand zum Mond gezeigt und behauptet hätte, „Wir werden noch zu unseren Lebzeiten da drüber laufen“.

Du hättest es nie geglaubt, wenn dir Ende 1945 jemand erzählt hätte, dass nach Hiroshima und Nagasaki für mindestens sieben Jahrzehnte kein Land mehr nukleare Waffen in einem Krieg einsetzen wird.

Du hättest es nie geglaubt, wenn dir jemand vor acht Jahren erzählt hätte, dass die US-Notenbank 3 Trillionen USD drucken und die Folge dessen die geringste Inflation seit Jahrzehnten bedeuten würde.

Du hättest es nie geglaubt, wenn dir im Jahr 2000 jemand erzählt hätte, dass Enron kurz davor ist, bankrott zu gehen und Apple das innovativste und wertvollste Unternehmen weltweit werden würde. (Es sah eher nach dem genauen Gegenteil aus.)

Du hättest es nie geglaubt, wenn die Prognosen im Jahr 1910 vorhergesagt hätten, dass die Vereinigten Staaten ihr gesamtes Ölvorkommen innerhalb von 10 Jahren aufbrauchen und wir ein Jahrhundert später jeden Tag 8,6 Mio Tonnen Öl fördern würden.

Du hättest es nie geglaubt, wenn dir vor drei Jahren jemand erzählt hätte, dass Uber, eine App, die dich mit einem Wildfremden in einem Honda Civic vernetzt, fast genauso viel Wert wäre wie General Motors.

Du hättest es nie geglaubt, wenn dir vor 15 Jahren jemand erzählt hätte, dass du in der Lage sein würdest, Filme in HD anzusehen während du gleichzeitig deine Steuererklärung auf einem 4-Zoll Teil aus Glas und Metall machst.

Du hättest es nie geglaubt, wenn im Jahr 2000 jemand gesagt hätte, dass die größten Nachrichten des nächsten Jahrzehnts – wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich und militärisch – eine Gruppe von Typen mit Teppichmessern wären.

Du hättest es nie geglaubt, wenn dir im Jahr 2002 jemand erzählt hätte, dass wir wenigstens 11 Jahre keine größere Terrorattacke in Amerika haben würden.

Du hättest es nie geglaubt, wenn dir im Jahr 1997 jemand erzählt hätte, dass die größte Bedrohung für Microsoft zwei Studenten der Stanford Universität wären, die aus einer Garage heraus eine Suchmaschine mit einem komischen Namen samt Tippfehler entwickeln.

Du hättest es nie geglaubt, wenn dir nur vor ein paar Jahren jemand erzählt hätte, dass Anleger Staatsschulden mit Negativzins aufkaufen würden.

Du hättest es nie geglaubt, wenn dir im Jahr 2008, als die Diskussionen der US-Regierung zum Ölfördermaximum überall waren, jemand erzählt hätte, dass innerhalb von sechs Jahren Amerika mehr Öl fördern würde als Saudi Arabien.

Du hättest es nie geglaubt, wenn dir jemand erzählt hätte, dass nach all den Lehren, die aus dem Ersten Weltkrieg gezogen wurden, nur 25 Jahre später ein noch viel größerer Krieg passieren würde.

Aber all das ist passiert. Und es waren einige der wichtigsten Ereignisse der letzten 100 Jahre. Die nächsten 100 Jahre werden ebenso verlaufen.

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Dieser Artikel wurde von Morgan Housel auf Englisch verfasst und am 08.04.2014 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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