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Die jährliche Stakeholder-Mitteilung von The Motley Fool Deutschland

Foto: The Motley Fool

Als Leser von Fool.de seid ihr Teil unserer Gemeinschaft mit dem Ziel, der Welt zu helfen besser zu investieren. Darum wollen wir mit euch teilen, wo wir heute stehen, wie wir hoffen in das Jahr 2016 zu gehen und was uns weiter auf unserer Investmentreise antreibt.

Liebe Stakeholder von The Motley Fool GmbH,

es freut mich ganz außerordentlich, dass ich diese erste Mitteilung an The Motley Fool GmbH Stakeholder verfassen darf. Als Weltmarktführer und Visionär in der Investmentwelt verfolgt The Motley Fool ein klares Ziel: Wir helfen der Welt, besser zu investieren.

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Matt Koppenheffer, Geschäftsführer

Mit dem erstmals nicht-englischsprachigen Angebot hat sich auch die Fool GmbH als neue Website dieses Ziel gesetzt, und hofft auf eine Erweiterung auf den
deutschsprachigen Markt. Wir sind mit Feuereifer dabei, Informationen an deutsche Leser zu vermitteln, die ihnen dabei helfen werden:

  • besser zu investieren,
  • sich sicherer zu fühlen, wenn es um ihre finanziellen Entscheidungen geht,
  • sich besser auf einen angenehmen Ruhestand vorzubereiten.

Kurz: Unser Ziel ist es, erfolgreich unseren Lesern zu helfen, finanziell erfolgreich zu sein.

Ich bin ganz besonders von unserem Ziel begeistert, da die Möglichkeiten in Deutschland für uns so zahlreich sind. Aufgrund einer Vielzahl von Gründen ist der Aktienbesitz in Deutschland erstaunlich gering. Laut dem Deutschen Aktieninstitutbesitzen Ende 2014 gerade einmal 8,4 Millionen Deutsche, oder nur 13,1 % der Bevölkerung, Aktien jeglicher Art.

Das ist schlichtweg nicht ideal. Und im aktuellen Umfeld ist dies sogar noch Besorgnis erregender. Seit dem 23. März bringen deutsche Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren 0,22 % Zinsen ein und mit einer Laufzeit von 5 Jahren eine negative Rendite. Währenddessen wird die Lebensversicherung, auf die viele Deutsche als Kernstück ihrer Altersvorsorge vertrauen, sehr schwer von den niedrigen Zinssätzen getroffen. Am Neujahrstag wurde der Garantiezins für die deutsche Lebensversicherung von 1,75 % auf 1,25 % gesenkt. Und eine Studie der Deutschen Bundesbank Ende 2014 machte bereits darauf aufmerksam, dass langfristig niedrige Zinssätze die Solvabilität einiger deutscher Lebensversicherer bedeuten könnte.

Die Deutschen versäumen nicht nur in der Theorie einiges. Die Financial Times fasste dieses Problem kürzlich zusammen mit der Überschrift: „Die Deutschen verpassen die DAX-Goldgrube – Aktienbesitz geht um ein Drittel zurück“. Der deutsche Aktienmarkt hat mithilfe grandioser, in Deutschland angesiedelter Unternehmen eine gute Leistung hingelegt. Aber größtenteils haben die Deutschen selbst nicht als Investoren davon profitiert. (Die DAX-„Goldgrube“ hat stattdessen internationale Investoren genützt.)

Es ist ein großes Unterfangen dabei zu helfen, das Anlegeverhalten zu verändern, aber das bedeutet nicht, dass wir die Denkweise aller 70 Millionen Deutschen, die nicht in Aktien investieren, sofort ändern müssen – ganz zu schweigen von den nicht-Anlegern unter den mehr als 16 Millionen Einwohner in der Schweiz und Österreich. Stattdessen sollten wir es jedes Mal als Gewinn verbuchen, wenn wir einendeutschsprachigen Anleger erreichen und diesen von den Vorteilen der Investition in Aktien überzeugen können.

Unsere Aufgabe wird darin bestehen, dass wir die Anforderungen und auch die Bedenken unserer Zielgruppe verstehen lernen und somit Inhalte anbieten können, die ihnen dabei helfen, die Anforderungen zu erfüllen und die Bedenken zu verringern. Außerdem werden wir auch eine Bandbreite von Inhalten anbieten müssen, da es neben den vielen Deutschen, die derzeit noch nicht in Aktien investieren, auch noch Millionen deutschsprachiger Investoren gibt, die bereits einzelne Aktien besitzen. Die zweite Gruppe interessiert sich für detaillierte Analysen von Unternehmen, in die sie bereits investieren oder daran interessiert sind, sowie für fortgeschrittene Tipps zur Verbesserung ihrer Anlagen.

Ich bin mir sicher, dass wir dieser Aufgabe gerecht werden.

Im Fiskaljahr 2015 (endete am 31. März) wurde die Fool GmbH gegründet und begann, Inhalte auf Fool.de zu veröffentlichen. Seither haben wir unseren Fokus darauf gelegt, unser Unternehmen vornehmlich aufzubauen indem:

  • wir eine klare und verlässliche Website aufgebaut haben, die für unsere Foolishen Leser einfach und angenehm zu verwenden ist.
  • wir talentierte Autoren gefunden haben, die aufmerksam Ihr Investitionswissen und Ihre Unternehmensanalysen auf Fool.de weitergeben können.
  • wir mit begeisterungsfähigen, Foolishen Übersetzern zusammenarbeiten, die den englischsprachigen Fool-Inhalt aus aller Welt ins Deutsche bringen.
  • wir Partnerschaften mit gleichgesinnten Publikationen aufbauen, die es uns ermöglichen, mit unseren Artikeln noch mehr Leser zu erreichen.
  • wir hochwertige Sonderberichte für Fool.de-Leser erstellen, die sie kostenlos einsehen können.
  • wir unsere Leser mit Bilanz Ziehen, unserem kostenlosen Newsletter zu Anlage-Einblicken, weiter mit einbeziehen.

Es war eine spannende Einführung für die Fool GmbH und die Früchte unserer Vorarbeit können wir bereits jetzt ernten. Aus dem Stand heraus sind wir in das vergangene Jahr gestartet und nun haben wir tausende Abonnenten von Bilanz Ziehen, und wir wachsen immer weiter. Der Website-Verkehr hat ebenfalls zugenommen – er hat sich von Januar bis Ende März mehr als verdoppelt. Wir haben auch mit großartigen Partnern Verbindungen geknüpft, die unsere Ansicht teilen, dass viele Millionen deutschsprachiger Verbraucher von der Anlage in Aktien profitieren können.

Sieben Autoren tragen regelmäßig zu Fool.de bei und zusätzlich arbeitet ein sechsköpfiges Übersetzerteam freiberuflich daran, einige der besten Fool-Artikel für unsere Leser vom Englischen ins Deutsche zu übersetzen. Fast täglich bekommen wir von unseren Lesern zu hören, wie sehr sie unsere Arbeit schätzen, dass sie Fragen haben, mit denen wir ihnen helfen können und dass sie noch lange nicht genug von uns haben. Wir sind dankbar für diese Rückmeldungen und fühlen uns auch davon geehrt. Daher freue ich mich umso mehr, dass wir auch in der Lage sind, mehr zu liefern.

Im Hinblick auf das Fiskaljahr 2016 können Leser von Fool.de mehr von unserem Dienst erwarten: wachsende Anzahl von Kommentaren und Analysen auf Fool.de, Vertiefen bestehender und Knüpfen von neuen Partnerschaften sowie viele weitere kostenlosen Foolishe Inhalte, die unseren Lesern dabei helfen werden, besser zu investieren.

Aber wir werden im noch vor uns liegenden Jahr auch unseren Angebotsumfang erweitern. Vor allem planen wir, unseren ersten kostenpflichtigen Newsletterdienst für Leser der Motley Fool GmbH anzubieten. Der Newsletterdienst soll Mitgliedern den Zugang zu Ideen und Einblicken des Analystenteams der Fool GmbH und des größeren, globalen Motley Fool Analystenteams ermöglichen. Er wird spezielle Zielkäufe beinhalten, die unser Analystenteam im Laufe der Zeit verfolgen und aktualisieren sowie mit beratenden Informationen versehen wird. Meine Hoffnung ist, dass dies unseren Lesern helfen wird, in der nächsten Dekade und darüber hinaus den Markt zu schlagen.

Wenn du Interesse hast, mehr in die Fool GmbH einbezogen zu sein, dann gibt es für dich eine ganze Reihe an Möglichkeiten. Bist du Investor/Autor oder Übersetzer, kannst du uns mit deiner Arbeit unterstützen (hier findest du weitere Informationen). Für Manager von Online-Portalen, Börsenmaklern und anderen finanzbezogenen Websites: Wir sind immer auf der Suche nach Gleichgesinnten, die dazu beitragen, die Weitreiche unseres Foolishen Inhalts zu vergrößern und neuen Lesern zu helfen – unseren Partner-RSS-Feed findest du hier. Und für Leser und alle diejenigen, die gerne vom Fool lernen möchten, gibt es natürlich folgende Möglichkeiten:

  • füge Fool.de zu deinen Lesezeichen hinzu,
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  • teile Fool.de mit deinen Freunden, Kollegen und mit jedem anderen, von dem du weißt, er oder sie könnte vom Foolishen Finanzwissen profitieren.

Ich könnte nicht glücklicher sein, die Bemühungen von The Motley Fool in Deutschland zu leiten und freue mich auf das vor uns liegende Jahr und die Möglichkeit, tausende deutschsprachige Verbraucher stolz verkünden zu hören: „Ich bin ein Fool.“

Beste Foolishe Grüße,

MDK Signature

Matt Koppenheffer

Geschäftsführer, The Motley Fool GmbH

 

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