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Im April: Teslas neue Produktreihe!

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Nur eine Woche ist vergangen, dass man bei Teslas Pressekonferenz ein Software Update für das Model S angekündigt hat. Und jetzt kündigt Tesla Motors (NASDAQ:TSLA) (ETR:TL0) und CEO Elon Musk das nächste Event an. Am 30. April um 20 Uhr PST wird man die neue Produktreihe von Tesla kennenlernen, wie Musk am Montagmorgen via Twitter verkündete. Es wird sich „nicht um ein Auto“ handeln.

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Wir können uns nicht ganz sicher sein, aber bei der neuen Produktreihe, die Musk andeutet, könnte es sich um die „Batterie für Zuhause“ handeln, von der Musk schon beim Earnings Call für das Q4 im Februar redete.

„Wir werden sozusagen die Tesla Home-Batterie – die Batterie für den Endverbraucher – rausbringen, die man zuhause oder im Geschäft nutzen kann. Und das bald“, sagte Musk. „Das Design ist fertig. Sie sollte in etwa in den nächsten sechs Monaten in Produktion gehen.“

Musk sagte außerdem, dass man sich um ein Datum zur Präsentation kümmern würde, das „in den nächsten ein oder zwei Monaten“ liegen sollte. Somit liegt das Event am 30. April voll in der Zeitkurve, die Musk vorgegeben hat.

Wozu aber überhaupt eine Batterie für Zuhause? Um den Zweck für das Produkt besser zu verstehen, sehen wir uns doch einmal das Solar-Unternehmen SolarCity (NASDAQ:SCTY) (ETR:0SC) an, wo Musk im Vorstand sitzt. Der CEO von SolarCity Lyndon Rive ist Musks Cousin, und der sagte im letzten Jahr, dass das Unternehmen zukünftig jedes Solar-System für Zuhause mit einem Batteriesystem vertreiben wolle. Musk hat angekündigt, dass Tesla zumindest einen Teil der Batterien für SolarCity für diesen Plan bereitstellen will.

SolarCitys DemandLogic Energiesystem verbindet Solaranlagen mit Batterien von Tesla. Quelle: SolarCity.

Teslas nächste Hürde

Tesla nimmt das Vorpreschen in das Batterie-Business mehr als ernst. Musks rechte Hand, Teslas CTO JB STraubel, der für Teslas Energiespeicherung und Batterien zuständig ist, sagte, dass Tesla gleichermaßen „ein Energieunternehmen wie auch ein Autoproduzent“ sei.

Solaranlage von SolarCity. Quelle: SolarCity.

Aber wie ernst genau soll das Geschäftsmodell die Energiespeicherung für Tesla werden? Die beste Annäherung, die uns zur Verfügung steht, ist eine Aussage von Musk, die besagt, dass ein Drittel vom Output der Gigafactory für stationäre Speicherung genutzt werden soll. Das Unternehmen plant, bis 2020 immerhin 50 Kilowattstunden an Produktion bereit zu stellen. Damit könnte Tesla etwa 16,5 Kilowattstunden dieses Outputs für Energiespeicherung zur Verfügung stellen – und das ist viermal so viel der Watt-Zahl, die im Jahr 2014 für Teslas Fahrzeugproduktion genutzt wurden.

Damit Teslas Energiespeicher-Business wirklich Fahrt aufnehmen kann, müssen die Preise für Solaranlagen und Lithium-Ion-Batterien weiter fallen. Je geringer die Preise für Solaranlagen und Lithium-Ion-Batterien, desto größer der Markt, den Tesla mit einer Heim-Batterie bespielen kann.

Natürlich ist weiterhin nicht ganz klar, ob die Batterie für Zuhause tatsächlich das neue große Produkt ist, das am 30.4. vorgestellt wird. Aber dass die Batterie kommen wird ist so gut wie sicher.

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The Motley Fool empfiehlt und besitzt Aktien von SolarCity und Tesla Motors. Dieser Artikel wurde am 30.3.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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