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Der Ort Nr. 1 in Deutschland für dein Geld ist…

Foto: Flickr, Ulrich Peters

Eine Anlageform hat alle übertrumpft.

Aber bevor wir eintauchen und uns die Nr. 1-Investitionsmöglichkeit im Kontext des deutschen Finanzmarktes genauer anschauen, möchte ich auf eine Schlagzeile eingehen, die ich bei Yahoo! Finance entdeckt habe:

“Smart Money” Indicator so bärisch wie vor 16 Jahren

Ich möchte die Punkte aus dem Blog nicht noch einmal wiedergeben, außer, dass er darstellt, wie das Put/Call-Verhältnis der S&P 100-Optionen den Händlern zeigt, dass „Smart Money“-Investoren einen Bärenmarkt erwarten.

Seitdem die Bullenmarktrallye vor sechs Jahren begann – es ist schwer zu glauben, dass es bereits sechs Jahre seit der Talsohle sind – habe ich diese Art von Beiträgen regelmäßig gesehen. Ich kenne auch die Formel: Kühne Behauptung unterstützt durch Grafiken mit Pfeilen, die schreckliche Dinge vorhersagen.

Nun, ich sage nicht, dass sich der Markt kurzfristig nicht bärisch entwickeln wird. Um vielleicht brutal ehrlich zu sein, ich habe keine Ahnung, wohin der Markt in den kommenden Monaten geht, geschweige denn in den nächsten Jahren. Ich bin kein Marktanalyst (und selbst wenn, Marktanalysten haben ziemlich durchwachsene Erfolgsquoten!).

Fakt ist, es ist unheimlich da draußen. Es gibt viele Variablen (bekannte und unbekannte), die den inländischen Markt herunterziehen könnten. Die Krise in der Eurozone ist die am offensichtlichste. Der US-Markt und der internationale Markt sind allerdings auch nicht besser.

Jetzt zu der Nr. 1-Investitionsgelegenheit in Deutschland…

Das nutzloseste Wort im Investorenwörterbuch ist Unsicherheit. Lass es mich erklären.

Es gibt viel Unsicherheit im Moment – geopolitisch, im Binnenmarkt, bei der Umwelt – und nun fordere ich dich heraus, nachzudenken, wann in der Geschichte dies nicht der Fall war.

Zwischen dem Ersten Weltkrieg und dem Zweiten und heute, selbst im Jahr 2000 – Die Welt war immer unsicher.

Und trotzdem steht in dem Credit Suisse Global Investment Returns Yearbook 2015:

“In den letzten 115 Jahren wuchs der Wert des [deutschen] Aktienkapitals, bei Wiederanlage der Gewinne, um den Faktor 38, im Vergleich zu 0,2 für Anleihen und 0,1 für Bills.“

Wenn du es noch nicht geahnt hast, die Überschrift bezieht sich auf Aktien – Sie sind die absolute Nummer-1-Investitionsmöglichkeit in Deutschland. Zwischen 1900 und 2014 haben Aktien Anleihen und Bills (US-Staatsanleihen mit kurzer Laufzeit) in die Tonne gedrückt – mit riesigem Abstand!

Wie jeder weiß, war der Weg holprig. Aus dem Bericht von Credit Suisse:

Die Geschichte des deutschen Kapitalmarktes hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg radikal geändert. Während des Ersten Weltkrieges in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verloren deutsche Anlagen zwei Drittel ihres Wertes. In der Zeit der Hyperinflation zwischen 1922 und 1923 stieg die Inflationsrate auf 209 Milliarden Prozent. Die Bezieher von festverzinslichen Wertpapieren wurden ausgebootet. Während des Zweiten Weltkrieges und in der Nachkriegszeit fielen die Aktienwerte real um 88%. Anleihen stürzten um 91% ab.

Dann kam eine “bemerkenswerte Transformation”.

In der frühen Phase des Wirtschaftswunders zwischen 1949 und 1959 stieg das Aktienkapital real um 4.373%. Deutschland wurde schnell als die „Lokomotive Europas“ bekannt.

Um es einfach auszudrücken, die Geschichte zeigt, dass du Aktien kaufen musst. Das ist ein Kern-Lehrsatz von The Motley Fool. Um es auch grafisch zu verdeutlichen, schau dir das Umsatzdreieck vom Deutschen Aktieninstitut in diesem Beitrag an.

Im kommenden Jahrhundert werden die deutschen Aktien vielleicht nicht den gleichen Lauf haben, wie sie es in der Vergangenheit hatten. Aber die Geschichte zeigt: Aktien schlagen Anleihen und Anleihen schlagen Bargeld. Der Bericht von Credit Suisse zeigt, dass in 22 von 23 Ländern, die seit 1900 beobachteten wurden, Aktien Anleihen und Bills übertrafen. (Eine Ausnahme ist das kommunistische China.)

Ein gut diversifiziertes Portfolio enthält auch Anleihen und Bills – besonders, wenn du dich in Richtung Ruhestand bewegst. Die historischen Daten sind jedoch eindeutig in ihrer Aussage, dass ein Investor Aktien halten muss.

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