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Alibaba Groups illegaler Geschäfte-Skandal: Was bedeutet das für Investoren?

Foto: Flickr, Charles Chan

Für Alibaba (NYSE:BABA) ist Januar auf einer lausigen Note geendet.

Am 28. Januar war Alibaba mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Die Staatliche Kommission für Industrie und Handel (SAIC) in China hat einen Bericht veröffentlicht, wonach sechs Internethändler, einschließlich Taobao (Alibaba), Jingdong, Shop No.1 und drei andere, überprüft wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass Taobao nur 37,3 % an echten Raten hat, die fünft niedrigste im Vergleich („Echte Raten“ beziehen sich auf authentische Waren, die von einem autorisierten Händler gekauft sind). Alibaba sollte mehr gegen gefälschte Produkte oder “illegal Geschäfte” auf seinen Handelsplattformen unternommen haben, forderte der Leiter der SAIC-Untersuchung.

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Alibaba wies die Vorwürfe zurück und am 27. Januar leitete das Unternehmen einen Blog weiter, der die Datenauswahl und Feedback-Mechanismen des Berichtes in Frage stellte.

Am 30. Januar publizierte SAIC ein Weißbuch, in dem auf fünf der Hauptprobleme wie z.B. Vertrieb und Management mit Alibabas Plattform hingewiesen wurde. Am Nachmittag legte Alibaba eine formelle Beschwerde ein und unterstellte dem Leiter der SAIC-Untersuchung eine „unangemessene Vorgehensweise“ und „nicht objektive Schlüsse“.

Inzwischen stürzte die Aktie von Alibaba um über 10 % ab. 33 Milliarden Dollar waren innerhalb von zwei Tagen verdampft. Pomerantz LLP und fünf andere amerikanische Anwaltskanzleien erklärten, dass sie Behauptungen von Investoren über Alibabas Geschäftspraktiken untersuchten. Die Untersuchung diente zur Feststellung, ob Alibaba eine unzureichende Offenlegung zu verantworten und falsche Angaben gemacht habe. Später erklärte SAIC, dass das Weißbuch keine Gesetzeskraft hätte. In diesem Fall hätten die Kanzleien keine Klagebefugnis.

Am 30. Januar trafen Alibaba und SAIC eine Vereinbarung. Obwohl die Raubkopien nicht von Taobaos produziert werden, muss Taobao die Verantwortung tragen und die Sache in Ordnung bringen, sagte Jack Ma. Nach seiner Verkündung werde eine 300-köpfige Arbeitsgruppe zum Kampf gegen Raubkopien gegründet.

Wie läuft das Geschäft?

Im von Oktober 2014 bis Dezember 2014 laufenden dritten Quartal des Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 40 % auf 4,2 Milliarden Dollar. Allerdings fiel der Gewinn unerwartet um 28 % auf 964 Millionen Dollar. Glücklicherweise wenden Bestandskunden mehr Geld für mobile Seiten auf und Werbetreibende schalten mehr Werbungen auf der mobilen Website. Im Moment haben Werbungen auf der mobilen Seite eine negative Auswirkung auf die Gesamtwerbeeinnahmen. Aber mobiles Shopping ist die Zukunft und jeder Online-Händler muss diese Phase durchleben.

Was bedeutet das für Investoren?

Die wirtschaftlichen Aussichten für Alibaba sind weiterhin positiv. Experten von iResearch zufolge wird der Online-Markt in China auf 5,6 Milliarden Yuan (etwa 790 Milliarden Euro) in 2017 weiter ansteigen. Das kräftige Wachstum liegt daran, dass immer mehr Leute online kaufen und neue Geschäftsbereiche online geschaffen werden. Trotz des Skandals von illegalen Geschäften ist Alibaba der Konkurrenz wie Tencent (ETR:NNNC) (FRA:NNNC) oder Jingdong voraus. Der aktuelle niedrige Aktienkurs bietet die beste Gelegenheit für Investoren, die ein Stückchen von Alibabas starkem Zuwachs möchten.

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Madeline Li besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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