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3 Gründe, warum Tim Cook von Apples Zukunft begeistert ist

Foto: Apple.

Tim Cook, CEO von Apple (NASDAQ:AAPL) (FRA:APC), sprach kurz nach der Veröffentlichung der besten Quartalszahlen in der Unternehmensgeschichte auf der Technology and Internet Conference von Goldman Sachs. Dabei redete Cook über die Dinge, an denen Apple gerade arbeitet und erzählte von Entwicklungen, die ihn optimistisch hinsichtlich des anhaltenden Erfolges machen.

Hier sind drei Schlüsselzitate aus seinem Gespräch mit Goldmann COO Gary Cohn.

Die Chancen in China sind immer noch riesig

„[China] ist eine riesige Chance. Es gibt so wahnsinnig viele Menschen dort, die in die Mitte der Gesellschaft aufsteigen. So etwas habe ich in meinem Leben noch nie zuvor gesehen. Wir haben in den letzten Wochen vier neue Läden eröffnet. Diese vier Läden sind in Städten, die ungefähr 9 Millionen Einwohner haben. 9 Millionen Einwohner, das ist die Größe von New York City!“

Apple-Store in Peking. Quelle: Apple

Apple-Store in Peking. Quelle: Apple

Cook erwähnte, dass die Verkäufe in China in den letzten fünf Jahren von weniger als 1 Milliarde USD auf 38 Milliarden USD gestiegen sind. Das Unternehmen hat 19 Läden im Land und plant, deren Zahl bis 2016 zu verdoppeln. Es hat Partnerschaften mit drei großen Telefondienstleistern und mit Internetunternehmen, wie Baidu, Tencent und Youku Tudou.

Trotz des phänomenalen Wachstums in China glaubt Cook, dass das Unternehmen „immer noch nicht weit vom Boden entfernt“ ist. Es gibt Potenzial für China, ein noch größerer Markt zu werden. Das iPhone 6 und iPhone 6 Plus helfen Apple, sich gegen einheimische Telefonhersteller, wie Xiaomi und Huawei, zur Wehr zu setzen.

Cook erzählte außerdem, dass es noch weitere chancenreiche Länder wie China gibt, wo Apple noch nicht viel investiert hat. Indien ist ein Beispiel, welches eine weitere große Chance mit ähnlichen Eigenschaften wie China darstellt.

Der App Store für die Apple Watch

“Apps von Drittanbietern – die Dinge an denen Drittanbieter arbeiten – Davon bin ich super begeistert. Ich denke, dass jeder seine Lieblings-App haben wird. Genauso, wie zu dem Zeitpunkt als der App Store eröffnet wurde. Die Art, wie du deine Lieblings-App gemocht hast, und genauso wirst du dich wieder fühlen.“

Die Apple Watch wird in verschiedenen Stilen angeboten. Aber die Apps sind es, weshalb du sie kaufst. Quelle: Apple

Die Apple Watch wird in verschiedenen Stilen angeboten. Aber die Apps sind es, weshalb du sie kaufst. Quelle: Apple

Obwohl es bereits verschiedene Smart Watches auf dem Markt gibt, ist der Schlüsselfaktor für Apple der App Store. Genauso, wie der App Store ein Unterscheidungsmerkmal für das iPhone und iPad ist, glaubt Cook, dass dieser auch die Apple Watch erfolgreich machen wird.

Apple veröffentlichte im letzten Herbst WatchKit für Entwickler. Diese haben nun sechs Monate Zeit zum Basteln, bevor das Gerät auf den Markt kommt. Es ist offensichtlich, dass es schwer ist, Programme für ein Gerät zu schreiben, welches man nur ein paar Minuten gesehen hat und kaum damit interagieren konnte. Sobald das Gerät verfügbar ist, könnte der App Store an Höhe gewinnen, indem in ihm duzende Apps für die Apple Watch angeboten werden, die die Wettbewerber nicht haben.

Die Partnerschaft mit IBM startet durch

„Die Wahrheit ist, dass Unternehmen noch nicht so sehr bei Mobile angekommen sind wie Konsumenten. Es gibt noch viele Leute, die hinter ihrem Schreibtisch im Unternehmen sitzen. Das ist eigentlich kaum zu fassen, wenn man darüber nachdenkt.“

Apples iPad könnte im Unternehmenssegment noch wachsen. Quelle: Apple

Apples iPad könnte im Unternehmenssegment noch wachsen. Quelle: Apple

Apps und die Fähigkeit, neue Apps schnell und einfach mit der Programmiersprache Swift von Apple entwickeln zu können, sind die Haupttreiber für die Partnerschaft mit IBM. Die Fähigkeit, an Kunden angepasste, produktive Apps für unterschiedliche Aufgaben zu schaffen – von Piloten bis zu Krankenschwestern – wird Apple vom Wettbewerb abheben, wenn sich mehr Unternehmen für mobile Geräte entscheiden.

Laut Cook ergänzen sich die Stärken von Apple und IBM. IBM hat ein tiefes Wissen bezüglich zahlreicher vertikaler Märkte und verfügt über viele Ressourcen bei Kunden. Apple hingegen hat die Geräte und die Plattform, die die Unternehmen nutzen sollen. Die Durchdringung des Unternehmensumfelds mit mobilen Geräten ist noch vergleichsweise niedrig, daher gibt es viel Raum zum Wachsen. Hier kann IBM hilfreich sein.

Das “Gesetz der großen Zahlen“

Zu Beginn der Rede sagte Cook, dass Apple nicht an das „Gesetz der großen Zahlen“ glaubt. Er meinte damit, dass das Wachstum langsamer wird, je größer das Unternehmen wird. Das ist zwar nicht wirklich das Gesetz der großen Zahlen, aber das spielt hier keine Rolle.

Apple konzentriert sich darauf, seinen Kunden eine hohe Qualität zu bieten. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass sich dies 2015 ändern wird. In dem ersten Quartal gibt es Hinweise, dass das „Gesetz der großen Zahlen“ für Apple nicht gilt.

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The Motley Fool empfiehlt Apple, Baidu und Goldman Sachs. The Motley Fool besitzt Aktien von Apple, Baidu und International Business Machines.

Dieser Artikel wurde Adam Levy auf Englisch verfasst und am 16.02.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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