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Milliardär Jim Simons kauft für $94 Millionen Barrick Gold. Und du?

Gold Miners source Wikimedia Commons Public Domain

Du hast vielleicht noch nie von Jim Simons gehört. Aber an der Wall Street kennt ihn jeder.

Simons ist der Gründer von Renaissance Technologies. Seitdem Medaillon Fund, das Flaggschiff der Firma, 1989 an den Start ging, hat er für seine Kunden durchschnittlich 35% Ertrag reingeholt – nach Gebühren. Heute gilt Simons als einer der erfolgreichsten Hegdgefonds-Manager aller Zeiten.

Ganz klar: Simons hat sich seinen Platz neben den Investment-Legenden George Soros und Warren Buffett redlich verdient. Deswegen sehe ich regelmäßig nach, in welche Firmen er gerade investiert. Und derzeit verdient er sich mit Goldabbau eine goldene Nase.

Geht Gold bis 2.500 USD?

In den vergangenen Monaten hat Simons sich laut über Inflation Sorgen gemacht. Wahrscheinlich hat sein Fonds deswegen große Anteile an einer Reihe von Bergbau-Unternehmen wie Goldcorp, Yamana Gold und Agnico Eagle Mines gesichert. Wegen der ihrer Unternehmen inhärenten Power sind diese Aktien wie ein Wetteinsatz auf höhere Goldpreise.

Außerdem hat er noch einen weiteren Namen genannt. In einem SEC Filing hat er angegeben, dass er 6,4 Millionen Akien von Barrick Gold Corp (TSX:ABX) (NYSE:ABX) (ERT:ABR) hält. Im September war sein Anteil an der Bergbaufirma 94 Mio USD wert.

Ich weiß, was du denkst: Das ist ein absolut verrückter Einsatz. Goldabbau ist in den letzten Jahren eingegangen, weswegen die meisten Investoren diesen Sektor fast ganz aufgebeben haben.

Aber dieser Pessimismus birgt für Investoren natürlich auch Möglichkeiten. Wie ich bereits Mitte Januar geschrieben habe: Goldabbau ist am geringsten Stand seit Jahrzehnten relativ zum Goldwert selber. Und gewisse Faktoren könnten schon bald dafür sorgen, dass der Sektor in den nächsten Monaten an Wert zulegt.

So zeigt einerseits ein Blick in die Geschichte, dass der Goldwert bald steigen sollte. Seit Juni 2013 sind die Goldpreise drei Mal unter den Preis von 1.250 USD pro Unze gefallen – und damit ungefähr auf dem Level, auf dem heute Spot Rates sich aufhalten. Und jedes Mal, als die Goldpreise auf dem Level waren, sind sie stärker zurück gekommen.

Es ist so: Goldpreise müssen über dieses Level steigen, damit Goldabbau profitabel bleibt. Nach Schätzungen der Industrie kostet es durchschnittlich 1.300 USD, um eine Unze Gold aus dem Boden zu holen. Das ist mehr als der derzeitige Verkaufspreis. Mit anderen Worten: die Goldproduzenten verlieren Geld.

Falls die Goldpreise unter dem Breakeven bleiben, würden die Goldschürfer pleite gehen oder gegebenenfalls den Betrieb zurückfahren. Was das am Ende bedeutet dürfte klar sein. Weniger Angebot mit gleichbleibender Nachfrage wird letztlich höhere Preise nach sich ziehen.

Zweitens wird die Europäische Zentralbank den Markt mit billigem Geld fluten. Neuen Zahlen zufolge werden einige Euro-Länder wohl dieses Jahr zurück in die Roten Zahlen wandern. Deswegen wird erwartet, dass man in Frankfurt bald weitere Maßnahmen zum Stimulieren von Wachstum ankündigt.

Was wäre die Konsequenz dieser Maßnahmen? Inflation. Wenn diese Art der Entwertung stattfindet, stecken Anleger in der Regel ihr Geld in harte Werte. Auch nur der kleinste Hinweis auf höhere Preise könnte Gold – und relevante Aktien – nach oben treiben.

Barrick ist quasi das Exxon Mobil der Goldindustrie, eine der größten Goldabbauunternehmen weltweit. Seine Profite könnten weit nach oben gehen, sollte der Goldpreis steigen. Allerdings hat das Unternehmen aber auch – wie eben Exxon – die nötige Größe und Erfahrung, um die derzeitige Misslage in der Industrie verkraften zu können.

Wenn du jetzt nicht kaufst, wirst du dich richtig ärgern

Ein Wort der Warnung: Jim Simons ist nicht der einzige, der bei Barrick gerade auf den fahrenden Zug aufspringt.

Einige der Hedgefonds-Manager – unter anderem D.E. Shaw, Ray Dalio und Ken Griffin – haben die Größe ihrer Anteile im letzten Quartal vergrößert. Auch Großinvestor Jean-Marie Eveillard hat in den letzten Monaten einen Anteil von 310 Millionen USD zusammen gekauft.

Jetzt die Frage: Warum wohl kommen diese Geld-Wizards hier und jetzt alle bei Barrick zusammen? Meiner Meinung nach kann das nur eines bedeuten: dass sie alle hier einen richtig großen Wertanstieg erwarten.

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Dieser Artikel wurde am 20. Januar 2015 von Robert Baillieul auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde auf Deutsch übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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