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Berkshire Hathaways Warren Buffett bekommt seine größte Investitionschance auf einem Silbertablett serviert

Foto: The Motley Fool

Wenn man ein Unternehmen leitet, das so groß ist wie Berkshire Hathaway (NYSE:BRK-A) (NYSE:BRK-B) (ETR:BRH), ist es nicht immer einfach, eine Anlagemöglichkeit zu finden, die einen großen Einfluss hat. Zum Glück für Warren Buffett hat ihm der Staat Kalifornien gerade eine immense Investitionsmöglichkeit auf dem Silbertablett geliefert. Und kein anderes Unternehmen ist in einer besseren Position, diese Chance wahrzunehmen als Berkshire. Lass uns einen näheren Blick werfen auf die Entscheidung des „Golden State“ bezüglich erneuerbarer Energie, die potenzielle Größe der Investition, über die wir reden und warum Berkshire in einer unglaublich guten Position ist, davon zu profitieren.

Grüner zu werden, heißt grünes Licht für manche Investoren

Diese Woche hat Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown eine deutliche Ankündigung über die Umwelt- und Energiepolitik des Staates gemacht. Als Teil seiner Agenda versucht er, von den bisher anvisierten 33% Anteil erneuerbarer Energien im Jahre 2020 auf 50% im Jahre 2030 zu kommen.

Wie überall in den USA bedeutet dies einen gigantischen Aufwand um dies umzusetzen. Laut des State’s Energy Almanac kamen 20% der verbrauchten Energie, also 60.000 Gigawatt-Stunden, aus erneuerbaren Quellen. Dies ist ein guter Platz, um darüber nachzudenken, den Anteil um 13% zu steigern, inklusiver Wasserkraft. Aber diese Zahl ist immer noch weit von den 50% der nötigen 300.000 Gigawatt-Stunden entfernt, die 2013 in dem Staat verbraucht wurden.

Quelle: California Energy Commission, Berechnung des Autors

Quelle: California Energy Commission, Berechnung des Autors

Dabei muss Kalifornien nicht nur einen großen Teil seiner bestehenden Kapazität zur Energieerzeugung von Gas auf erneuerbare Energieträger umstellen. Er muss auch den wachsenden Energieverbrauch mit diesen neuen Quellen decken. Legt man das Verbrauchsniveau des Staates zugrunde, dann sind Kapazitäten für die Erzeugung von 24,3 Gigawatt neuer erneuerbarer Energie notwendig, um allein die bestehende Kapazität zu ersetzen. Setzt man die mittleren Energiekosten für die Kalkulation an, welche die Lazard Advisory Group ermittelt hat, dann wäre die preiswerteste Alternative eine Kombination aus Windkraft und Akkuspeicherung.

Quelle: Lazard Ltd

Quelle: Lazard Ltd

Selbst wenn wir eine großzügige Annahme über die Kapazität treffen und die niedrigen Werte aus der Grafik nehmen, wird es mindestens 50 Milliarden USD kosten, um von dem bestehenden Energiemix zu einem mit 50% erneuerbarer Energie zu gelangen. Dies berücksichtigt noch nicht einmal die Anpassungen der Infrastruktur, die notwendig sind, um die Transformation zu vollziehen. Einfach ausgedrückt: wir schauen auf einen Energiemarkt, der eine große Chance für finanzstarke Teilnehmer ist, diese massiven Investitionen zu finanzieren.

Genau Buffetts Kragenweite

Es wäre töricht anzunehmen, dass Berkshire bloß aufgrund seiner 50 Milliarden USD in bar der richtige Kandidat für eine Finanzierung wäre. Aber der wahre Grund, warum dieser Schritt sinnvoll ist, sind die anderen Investitionen, die Berkshire in den letzten Jahren gemacht hat und die, wie maßgeschneidert auf diese Situation passen.

Der Staat Kalifornien hat ein großes Potenzial für Solarenergie und Offshore Windanlagen. Aber einige der besten Plätze für erneuerbare Energien liegen außerhalb Kaliforniens Grenzen.

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Bildquelle: National Renewable Energy Laboratory

Bildquelle: National Renewable Energy Laboratory

Für ein Unternehmen, das ein Stück von Kaliforniens Energiekuchen abhaben will, könnte die lukrativste Möglichkeit sein, die Energie außerhalb von Kalifornien zu erzeugen. Um diese dann in den Staat zu bekommen, musst du mit Buffett reden. Die Anteile von Berkshire an Pacific Corp und NV Energy sichern die Kontrolle über eine große Mehrheit der zwischenstaatlichen Stromleitungen, die Kalifornien mit Strom versorgen. Dies bedeutet, dass jede erneuerbare Energie, die der Staat importieren will, durch die Netze von Berkshire fließen muss.

Bildquelle: NV Energy Investor Presentation

Bildquelle: NV Energy Investor Presentation

Damit hat Berkshire eine ausgezeichnete Plattform, mit der es aus dem monumentalen Bestreben Kaliforniens, seine Energieerzeugung umzustellen, Profit schlagen kann. Es kann nicht nur die billigste Energie anbieten, da es die Leitungsnetze besitzt, sondern erhält auch noch einen kleinen Betrag von jedem anderen Unternehmen, welches Strom liefert, da es die Infrastruktur bereitstellt, über die der Strom nach Kalifornien gelangt.

Buffett hat bereits angekündigt, dass er Pläne hat, in den kommenden Jahren zusätzlich zu den bereits angelegten 15 Milliarden USD weitere 15 Milliarden USD in erneuerbare Energien zu investieren. Mit der Ankündigung Kaliforniens, in den kommenden 15 Jahren einen so großen Schritt in Richtung erneuerbare Energien zu gehen, solltest du nicht zu überrascht sein, wenn das 15 Milliarden USD-Investment noch deutlich größer wird.

Was ein Fool denkt

Es gibt keinen Zweifel daran, dass ein großer Teil von Buffetts Erfolg seinem Anlagestil zuzuschreiben ist. Aber man kann nicht so viel Geld verdienen wie er, wenn man nicht auch ab und zu Glück hat. Als Gatekeeper für den zweitgrößten Energiemarkt des Landes hinsichtlich Verbrauch – und dem zweitteuersten in den 48 Festlandstaaten – ist Berkshire Hathaway auf eine massive Investitionschance gestoßen, die auf Jahrzehnte für Gewinne sorgen könnte.

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The Motley Fool besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway.

Dieser Artikel wurde von Sean Williams auf Englisch verfasst und am 11.1.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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