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Apple MacBook Air Enthüllt: Konkurrent plaudert wichtiges Details zum Retina MacBook Air aus

Foto: The Motley Fool.

Es gab viele Spekulationen, welchen Prozessor Apple (NASDAQ:AAPL) (FRA:APC) in seinem neuen MacBook Air einsetzen wird. Manche erwarten, dass das Gerät Intels (NASDAQ:INTC) (FRA:INL) sparsamen Core M Prozessor für ultradünne Laptops, Zwei-in-Ein-Geräte und Premium-Tablets nutzen wird. Andere hingegen denken, dass Apple Intels leistungsfähigere, aber stromhungrigere Core i3/i5/i7 Chips verbauen wird.

Es scheint jedoch, dass Apples Rivale Dell ein wichtiges Detail zu dem neuen MacBook Air ausgeplaudert hat. Laut eines Vertreters von Dell, der von Brooke Crothers in Forbes zitiert wurde, wird das neue Retina MacBook Air den Core M Prozessor und nicht die i5/i7-Chips verwenden.

Leistung vs. Formfaktor

Der Intel Core M Prozessor verwendet meines Wissens genau den gleichen Siliziumchip wie die 15-Watt Core i3/i5/i7-Chips mit einer schwächeren Grafikkonfiguration (bekannt als GT2, die höhere Konfiguration ist GT3). Der Unterschied ist, dass der Chip auf einem dünneren Chippaket angebracht ist, wodurch die Abmessungen kleiner werden. Der Chip hat eine geringere Leistungsaufnahme, um mit weniger Energie auszukommen.

Ich glaube, dass das 12-Zoll-Retina MacBook Air mit dem Core M Prozessor höchstwahrscheinlich eine geringere Leistung aufweist als die Haswell Prozessoren, die in den heutigen 11- und 13-Zoll MacBook Air-Modellen verbaut sind. Wenn Apple jedoch das gesamte Design perfektioniert, kann der Chip längere Zeit mit höherer Geschwindigkeit laufen. Damit werden die ziemlich peinlichen Leistungsprobleme behoben, die Lenovos Yoga 3 Pro mit dem Core M erleben musste.

Es sieht wie ein sehr schlankes Gerät aus

Im Netz sind verschiedene Fotos des angeblichen Retina MacBook Air aufgetaucht. Und das Gerät darauf scheint sehr dünn zu sein. Manche Nutzer werden eine mögliche Leistungseinbuße nicht besonders mögen. Nutzer hingegen, denen Tragbarkeit wichtig ist, könnten mit dem System ziemlich zufrieden sein.

Ich vermute, dass dies die MacBook Pro Linie von Apple noch attraktiver für die leistungshungrigen Nutzer macht, da die Leistungslücke zwischen der Air- und der Pro-Linie größer wird.

Aber ist es womöglich zu schlank?

In dem Forbes-Artikel hat Donnie Oliphant, Director von XPC bei Dell, erklärt, dass, wenn Laptops zu schlank sind, ein Kompromiss zwischen Akkulaufzeit und Leistung eingegangen werden muss. Da die durchschnittliche Akkulaufzeit bei der Einführung des MacBook Air 2013 ein Hauptargument bei der Vermarktung war, denke ich, dass Apple hier keinen Rückschritt machen wird.

Dies wäre auch schädlich für die Kundenzufriedenheit und Apple ist bekannt dafür, dass seine Entscheidungen sehr stark auf die Nutzererfahrung ausgerichtet sind.

Es gibt allerdings einen Punkt, der mir noch Sorgen bereitet, wenn Oliphant mit seiner Behauptung recht hat, dass das neue Retina MacBook Air einen Core M Prozessor einsetzt – Die Leistung. Ich erwarte, dass die Leistung, die im Rahmen der gängigen Benchmarks ermittelt wird, gegenüber dem alten MacBook Air sinkt. Allerdings bin ich mehr an den subjektiven Eindrücken der Tester interessiert.

Wird sich das neue MacBook Air, selbst wenn es von einem Core M angetrieben wird, schnell anfühlen? Werden die gängigen Programme, die auf dem alten Air liefen, auf dem neuen genau so flott sein? Wenn die Tester berichten, dass sich das Gerät schnell anfühlt, dann ist die Entscheidung für den Core M und den kleineren Formfaktor richtig. Ähnliche Leistungsprobleme wie die des Yoga 3 Pro jedoch könnten ein Showstopper sein.

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The Motley Fool empfiehlt Apple und Intel. The Motley Fool besitzt Aktien von Apple und Intel.

Dieser Artikel wurde von Ashraf Eassa auf Englisch verfasst und am 26.1.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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