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First Solar und 2 andere Solaraktien, die 2015 durch die Decke gehen könnten

Foto: Pixabay, Blickpixel

Im letzten Jahr haben Solaraktien ganz schön Prügel einstecken müssen. Dies lag vor allem daran, dass Investoren aufgrund des fallenden Ölpreises ihre Energieaktien verkauft haben. Solaraktien wurden dabei gleich mit dem Rest der Branche aussortiert, trotz der Tatsache, dass Solarenergie kaum mit dem Ölmarkt direkt konkurriert.

SCTY Daten von YCharts

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Wenn man sich das riesige Wachstumspotenzial der Solarbranche anschaut, könnte jetzt ein großartiger Zeitpunkt gekommen sein, Solaraktien zu kaufen. Hier sind drei Unternehmen, von denen ich denke, dass sie in den nächsten Jahren ein großes Potenzial haben.

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SunPower

Die Liste von Solarunternehmen, die unterschiedliche Technologien einsetzen, unterschiedliche Segmente und geografische Märkte bedienten und zudem profitabel sind, ist ziemlich kurz. Und eigentlich ist in dieser Liste nur ein einziges Unternehmen zu finden: SunPower (NASDAQ:SPWR) (FRA:S9P) (ETR:S9P).

Im letzten Jahr hat SunPower entsprechend GAAP 133,5 Millionen USD Nettogewinn und ein bereinigtes Ergebnis pro Aktie von 1,54 USD erzielt. Dabei verbergen sich Hunderte megawattschwere Projekte in der Bilanz, mit denen 2015 eine Yieldco gegründet werden soll.

Was SunPower von den anderen Unternehmen auf lange Sicht unterscheidet, ist, dass es eine Technologie einsetzt, die grundlegend anders ist als die seiner Konkurrenten. SunPowers X-Series Solarpanels haben einen Wirkungsgrad von 21,5%. Die anstehende Generation der Solarzellen soll sogar 23% Wirkungsgrad erzielen. Gegenwärtig haben die meisten Solarzellen einen Wirkungsgrad von 14% bis 15%. Höhere Effizienz senkt die Kosten jeder KWh Strom, da man mehr Energie aus einer kleineren Fläche herausholen kann. Weniger Land, weniger Kabel und weniger Arbeitsstunden sind nötig, um das System zu installieren.

SunPower ist auch in seinen Märkten diversifiziert. Es steht mit SolarCity (NASDAQ:SCTY) (FRA:0SC) (ETR:0SC) und Vivint Solar (NYSE:VSLR) im Wohnmarkt im Wettbewerb. Es baut die größte Solaranlage der Welt. Dieses 579-MW-Projekt wird an Warren Buffets MidAmerican Energy verkauft. Das Unternehmen ist auch weltweit diversifiziert. Weiter unten kannst du sehen, dass das Management weltweit Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 10 GW errichtet.

Bildquelle: SunPower Präsentation

SunPower wird zurzeit zum 16-fachen Wert der nicht GAAP-Einkünfte gehandelt. Jedes Quartal werden 100 MW zur Bilanz hinzugefügt und damit nicht als Gewinn in der GUV ausgewiesen. Es wird erwartet, dass SunPower seine Produktion in den nächsten fünf Jahren verdreifachen wird. Das Unternehmen wächst also schnell. Die Frage ist, wann der Markt dieses Potenzial erkennt.

Bildquelle: SolarCity

SolarCity

Dieses Unternehmen hat die Solarbranche in den letzten fünf Jahren im Sturm erobert. SolarCity installiert Solaranlagen auf Industrie- und Wohngebäuden. Das Unternehmen von Elon Musk plant, im Jahre 2015 Anlagen mit einer Leistung von 1 GW zu installieren oder so viel, um 164.000 Haushalte zu versorgen. Bis Mitte 2018 sollen 1 Million Kunden gewonnen worden sein.

SolarCity unterscheidet sich vom Markt in dem Aufbau von verteilten Solarsystemen und der Standardisierung des Aufbaus über mehrere Hundert Teams. Die nächste Phase ist eine vertikale Integration, um Kosten zu reduzieren und wettbewerbsfähiger in mehreren Staaten zu werden. Die Übernahme von Zep Solar gliederte die Herstellung der Racks in das Unternehmen ein und der Kauf von Silevo letztes Jahr die Modulherstellung.

In den nächsten zwei Jahren wird SolarCity eine 1-GW-Fabrik bauen, um Module herzustellen, die die Silveo-Technologie einsetzt. Wenn dies erfolgreich ist, wird dies die Aufbaukosten unter die heutigen 2,90 USD pro Watt senken.

Im Gegensatz zu SunPowers diversifiziertem Geschäft hat sich SolarCity auf die privaten und gewerblichen Nutzer in den USA konzentriert. In den nächsten fünf Jahren sollen fast alle 50 Staaten zu dem Markt gehören. Das Unternehmen muss noch eine Hürde überwinden. Die Reduktion des Steuerkredits für Solaranlagen von 50% auf 10% wird 2017 in Kraft treten. Sollte es SolarCity gelingen, die Kosten zu senken und neue Märkte, wie Energiespeicherung, zu erschließen, ist es auf einem besseren Kurs als die meisten seiner Wettbewerber.

First Solar

Viele Leute vergessen, dass First Solar (NASDAQ:FSLR) (FRA:F3A) immer noch Branchenführer ist. In den letzten zwölf Monaten hat das Unternehmen 270,2 Millionen USD Reingewinn erzielt. Damit ist es eines der profitabelsten Solarunternehmen der Welt.

Aber First Solar wurde von Investoren ausgestoßen, da es im Moment keine aktuelle Technologie hat. Die Module hatten Ende 2014 einen Wirkungsgrad von 14,9%. Aber das Unternehmen hat Pläne, die Effizienz bis 2017 auf 17,2% zu steigern. Auf lange Sicht hofft es, im niedrigen 20%-Bereich anzukommen. Damit wird es effizienter als die silikonbasierten Solarplatten.

Was First Solar an Effizienz der Zellen fehlt, macht es durch die Effizienz beim Bau von Solaranlagen wett. Das Unternehmen konzentriert sich auf Kommunen und hat seine Kosten so weit gesenkt, dass es Projekt für weniger als 2 USD pro Watt verkaufen kann und dabei immer noch 20% Bruttomarge erzielt. Selbst wenn die Panels von First Solar zu ineffizient sind, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, kann es immer noch ein Anlagenbauer werden, wie SunEdison.

Der Vorteil für Investoren von First Solar ist, dass das Management Verbesserungen in der Technologie umsetzt. Wenn die Effizienz steigt, ohne dass die Kosten steigen, werden auch die Margen höher und die Produktion kann in Zukunft ausgeweitet werden. Wenn dies eintritt, könnte die Aktie durch die Decke gehen.

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The Motley Fool empfiehlt SolarCity. The Motley Fool besitzt Aktien von SolarCity.

Dieser Artikel wurde von Travis Hoium auf Englisch verfasst und am 11.1.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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