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Facebook Aktie: Warum der Abstieg des Social Media 2015 Keine Rolle Spielt

Foto: Pixabay, geralt

Es ist keine neue Frage, wie lang Platzhirsche, wie Facebook (NASDAQ:FB) (ETR:FB2A) noch über die Zeit der Internetnutzer bestimmen können. Allerdings hat die Debatte etwas an Hitze gewonnen, als ein anerkannter Venture Capitalist, der beim Aufspüren von emporstrebenden Social Media-Plattformen, wie Facebook und Twitter (NYSE:TWTR) (ETR:TWR), ein gutes Gespür hat, sagte, dass 2014 das Jahr war, in dem die Social Media-Phase des Internets endete.

Das kann für den Branchenführer Facebook keine gute Neuigkeit sein, oder? Allerdings sollten die Shareholder von Facebook nicht zu besorgt sein, selbst wenn die Prognosen bezüglich Social Media richtig sind, was sie aber nicht sein müssen. Warum? Denn das Wachstum des Social Media hat keineswegs aufgehört, und Facebook führt die Reise an, neue Möglichkeiten zu nutzen. Obwohl es Veränderungen gibt, wie „Freunde“ kommunizieren, was, wie verschiedene Kritiker vorhersagen, Facebook und Twitter dieses Jahr einholen wird, ist CEO Mark Zuckerberg darauf vorbereitet.

Es geht nicht darum, was du sagst, sondern, wie du es sagst

Geht man nach Social Media-Pessimisten, sind “die großen Plattformen reif. Ihre Position ist sicher“. Dies lässt keinen Raum für potenzielles Wachstum. Der Schuldige, so die Botschaft, ist die Ankunft des „Messaging“, und dies wird durch Zahlen über große Messaging-Apps, wie WhatsApp und Facebook Messenger gestützt.

Nachdem Nutzungsdaten der letzten zwei Jahre zusammengetragen wurden, sagen Brancheninsider, dass das kombinierte Wachstum der Top-Vier Messaging-Apps zu fast zwei Milliarden Nutzern geführt hat. Dies ist nur etwas weniger als die vier größten Social Media-Apps. Wenn man annimmt, dass der Trend hin zu Messaging anhält, dann wird es mehr Messenger-Nutzer als Social Media-Nutzer geben, bevor das Jahr 2015 um ist.

Es gibt ganz sicher empirische Belege, die die Daten für das wachsende Messaging unterstützen. Zum Beispiel hat es WhatsApp nur wenig Zeit gekostet, 700 Millionen durchschnittliche Nutzer pro Monat (MAUs) zu erreichen. Und mit ein wenig Hilfe von Facebook hat sein Messenger die 500 Millionen MAUs schnell übersprungen. Natürlich hat das Erfordernis, den Messenger herunterzuladen, statt die „traditionelle“ Facebookseite zu verwenden, um Nachrichten an Freunde zu verschicken, dazu geführt, dass die Zahl der MAUs so schnell wächst. Aber es ist wahrscheinlich, dass der Messenger auch weiterhin Nutzer gewinnt.

Nicht so schnell

Obwohl Twitter weiterhin wächst, wenn auch langsam, da es kämpft, die wichtigen MAUs zu gewinnen und das Nutzer-Engagement zu verbessern, reifen Social Media-Seiten, wie Facebook, sicherlich. Aber zu sagen, dass es keine weiteren Wachstumstreiber mehr gibt, geschweige denn keine neuen MAUs, ist doch etwas weit hergeholt. Tatsächlich hat Facebook und vielleicht auch Twitter viele Möglichkeiten, neue MAUs zu gewinnen.

Ein einschlägiges Beispiel ist, dass es heutzutage 3 Milliarden Internetnutzer gibt. Dies sind fast 40% der Weltbevölkerung. Im letzten Quartal hatte Facebook 1,35 Milliarden MAUs, das ist fast die Hälfte der Bevölkerung, die online ist. Wenn man die 284 Millionen MAUs von Twitter hinzurechnet, ist es ziemlich einfach, zu erkennen, warum die Pessimisten sagen, dass der Spielraum minimal ist. Aber nicht so voreilig.

Obwohl die Internet.org Initiative von Zuckerberg die 4 Milliarden potenziellen Menschen, die nicht online sind, in naher Zukunft nicht stark betreffen wird, ist es ganz sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Facebooks Eindringen macht deutlich, dass ein ziemlich großer Teil der Internetnutzer Social Media nutzen wird, sobald sie online sind. Das macht die 4 Milliarden Menschen, die noch keinen Internetzugang haben, zu potenziellen MAUs.

Kurzfristig straft Instagram, eines der wichtigsten Standbeine von Facebook, die Idee, dass das Wachstum von Social Media vorüber ist, Lügen. Letzten Monat hat Instagram berichtet, dass die Zahl der MAUs innerhalb von 9 Monaten von 200 Millionen über 300 Millionen gesprungen ist. Dies passt gar nicht in die negative Diskussion. Instagram prahlt zudem auch mit engagierten Nutzern, fast doppelt so viele, wie Twitter. Bei Facebook haben sich 864 Millionen Nutzer täglich eingeloggt. Dies ist ein Niveau, welches die Social Media-Gemeinde neidisch macht.

Hinsichtlich der Messenging-Apps ist WhatsApp die größte. Der 19 Milliarden USD teure Kauf durch Facebook könnte sich als ein unerwarteter Gewinn herausstellen. Social Media wird weiter wachsen und Facebook wird weiterhin beeindruckende Umsätze machen. Aber selbst wenn sich das Wachstum abschwächt, während mehr Menschen Onlinezugang erhalten, besteht die Chance, dass all diese Menschen Messenger nutzen, die zu Facebook gehören.

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The Motley Fool empfiehlt Facebook und Twitter. The Motley Fool besitzt Aktien von Facebook und Twitter.

Dieser Artikel wurde von Tim Brugger auf Englisch verfasst und wurde am 7.1.2015 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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