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4 spannende Zahlen aus dieser Woche

Foto: Pixabay, stevepb

In nur einer Woche verwöhnt uns der deutsche Aktienmarkt mit buchstäblich Millionen von Zahlen. Mit Wirtschaftsdaten und ausländischen Aktien können die Zahlen überwältigend sein! Keine Angst: hier konzentrieren wir uns auf die Zahlen, die oberste Priorität haben.

1,5 %

Der Betrag, den der Verband der Chemischen Industrie (VCI) — eine Industrie-Handelsgruppe, die mehr als 1.650 Chemieunternehmen darstellt, einschließlich den DAX Schwergewichten BASF (ETR: BAS)(FRA: BAS) und Bayer (ETR: BAYN)(FRA: BAYN) –, für das Umsatzwachstum im Jahr 2015 der Chemieindustrie erwartet.

Nachdem der Umsatz in der zweiten Hälfte des Jahres stärker als zuvor erwartet war, aktualisierte der Verband auch seine Umsatzwachstums-Prognose für das Jahr 2014 nach oben auf dieselbe Zahl. Die Produktion soll um denselben Betrag wachsen. „Die Nachfrage in Europa, unserem wichtigsten Markt außerhalb Deutschlands, wird weiterhin steigen“, erklärte VCI-Präsident Marijn Dekkers, der auch CEO von Bayer ist. „Die Geschäfte mit den USA gehen sehr gut“ fügte er hinzu. Der VCI prognostiziert auch, dass die Beschäftigung steigen wird.

2

Die Anzahl der aufeinander folgenden Monate, in der sich die deutsche Industrieproduktion laut Wirtschaftsministerium erhöht hat.

Nach dem größten Rückgang seit 2009 im August, und die Verfehlung der Erwartungen der Analysten im September, erfahren zwei aufeinanderfolgende Gewinne eine positive Reaktion. „Nach der Schwäche im Sommersemester“ kam das Ministerium zu dem Schluss, „kann sowohl in der Produktion als auch im Bau ein Tal erreicht sein.“ In der Tat stieg das Baugewerbe im Oktober um 1,4 %, ein weiteres ermutigenden Zeichen.

103,9 Milliarden 

Die deutschen Oktober-Waren-Exporte in Euro — ein Rekordhoch!

Die Schwäche des Euro — er wird im Moment für rund 1,24 US-Dollar gehandelt, gegenüber 1,39 im Mai — kombiniert mit der steigenden Industrieproduktion (siehe oben) ist ein hervorragendes Umfeld für deutsche Exporte und das Statistische Bundesamt meldet, dass dies auch Deutschlands Handelsüberschuss auf 20,6 Milliarden Euro ausweitete. Mit einem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA in Aussicht, können die Exporte weiter steigen. Davon profitieren würden vor allem die wichtigen Exporteure wie Volkswagen (ETR: VOW)(FRA: VOW) und Siemens (ETR: SIE)(FRA: SIE).

Zusammengenommen würde man erwarten, dass diese drei Zahlen Investoren in Scharen zum Kauf von Aktien getrieben hätten, das sie ein Indikator dafür sind, dass, in den Worten des Wirtschaftsministeriums, sich „insgesamt die wirtschaftliche Erholung Deutschlands fortsetzt.“ Aber stattdessen…

-1,9 % 

Der Betrag, um den der DAX am Donnerstag tiefer stand als zu Handelsschluss der Vorwoche.

Waren Investoren unzufrieden, weil die Erholung nicht stärker war… zumindest noch nicht? Oder war es ein Ergebnis von Gewinnmitnahmen nach den Hochs der letzten Woche? Ich kann das nicht mit Sicherheit sagen, aber ich werde jetzt ein Auge auf Schnäppchen werfen.

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John Bromels besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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